Schlichtungsgespräch am Grünen Campus Malchow

E-Mail vom 15. März 2016
an die Beschwerdestelle der Senatsverwaltung


Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag werden wir uns am Grünen Campus Malchow gemeinsam mit Herrn Dr. Steininger, Herrn Barthl, der GEV-Vorsitzenden Frau Z. und
weiteren Parteien, die sich zum Thema der NPD-Werbeaktion des
Schulleiters verständigen wollen, treffen.

Als mir Herr Barthl den Termin am Donnerstag vorschlug, teilte er mir
auch mit, dass er gern noch weitere Kollegen in der Runde haben möchte.

Ich teilte ihm daraufhin mit, dass ich sehr gerne Herrn P. in
der Runde hätte. Herr Barthl teilte mir mit, dass dies von der Schulbehörde nicht gewünscht sei. Mich hat diese Auskunft etwas
irritiert und deshalb möchte ich mich erkundigen, ob diese Aussage
tatsächlich von Ihnen geäußert wurde? Falls das stimmt, wäre ich auch
für eine Begründung sehr dankbar.

Ich möchte Sie bitten, auch Herrn P. zu dieser Runde einzuladen.

Auch er hat massive Kritik an der NPD-Werbeflyermail geäußert und wurde von Lehrern und Elternvertretern angegriffen. Mein Offener Brief war u.a. eine Folge der einseitigen Äußerungen aus der Lehrerschaft  des
Grünen Campus Malchow.

Mittlerweile kommt für mich ein weiterer Grund hinzu, Herrn P.
in eine solche Klärungsrunde einzuberufen. Seit Freitag der letzten
Woche ist mein Sohn einer massiven Mobbing- und Ausgrenzungskampagne ausgesetzt, die starke Ähnlichkeiten mit den Mobbingattacken gegen den Sohn der Ps. hat.

Hier melde ich auch für Donnerstag einen weiteren Klärungswunsch an,
denn mein Sohn konnte seit Montag nicht mehr in die Schule gehen.

Eine entsprechende Mitteilung ist soeben auch an Herrn Wüstenberg von
der Schulaufsicht gegangen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meinem Wunsch entsprechen und auch Herrn P. zu unserem Schlichtungsgespräch einladen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

C. M.

Anlage

Mail an Herrn Wüstenberg: Mobbing und Ausgrenzung gegen unseren Sohn am Grünen Campus Malchow

Mobbing und Ausgrenzung gegen unseren Sohn am Grünen Campus Malchow

E-Mail vom 15 März 2016
an die Schulaufsicht des Beziks Lichtenberg


Sehr geehrter Herr Wüstenberg,

wir melden uns heute bei Ihnen, um Ihnen einen Sachverhalt zur Kenntnis zu geben, der dazu geführt hat, dass wir unseren Sohn seit Montag nicht mehr in die Schule schicken können. Unser Sohn hat Angst und ist eingeschüchtert.

Unsere Bemühungen mit der Schulleitung und der Klassenlehrerin eine kurzfristige Lösung für dieses akute Problem zu erlangen, scheiterten. In unseren Augen kommt die Schule Ihrer Fürsorgepflicht nicht mehr nach und duldet eine Mobbing- und Ausgrenzungskampagne gegen unseren Sohn.

Erste Anzeichen von Verleumdungen meldeten wir Herrn Barthl und der Klassenlehrerin Frau S. bereits am 9. März (s. Anlage: AW: Protestmail – Mobbing und Verleumdung). Aus der Antwort des Schulleiters geht hervor, dass er die Einbeziehung der Schüler in Meinungsverschiedenheiten und Klärungsangelegenheiten der Erwachsenen und die damit verbundenen eventuellen Anfeindungen/Mobbingversuche/Verleumdungen gegenüber Schülern ablehnt und mit diesen Aktionen nichts zu tun hat.

Für uns ist dies eine erschreckende Stellungnahme gewesen, die uns den Eindruck vermittelt hat, dass der Schulleiter auch nicht vor hat, die “Aktionen” zu unterbinden. Aus unserer Korrespondenz mit Herrn Barthl und der Klassenlehrerin geht hervor, dass die Schule nicht ernsthaft und mit allem Nachdruck gegen Verleumdungen, Ausgrenzungen und dem gezielten Mobbing gegen unseren Sohn vorgeht und vorgegangen ist.
Aus unserem Vorfallsprotokoll (Anlage: 2016_03_11_Grüner_Campus_Malchow_Vorfallssprotokoll-Mobbing.pdf) geht hervor, dass unser Sohn am Freitag massiven Belastungen ausgesetzt gewesen ist.

Wir bitten Sie deshalb um Ihre Hilfe und Unterstützung, damit unser Sohn bald wieder die Schule besuchen kann!

Sollten Sie nicht der richtige Ansprechpartner sein, wären wir Ihnen sehr verbunden, wenn Sie unsere Mitteilung an die entsprechenden Stellen weiterleiten und uns darüber in Kenntnis setzen könnten.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und senden freundliche Grüße

Eltern

Aw: Mobbing und Ausgrenzungskampagne

Antwort auf Mobbing und Ausgrenzungskampange
14. März 2016, um 07:21 Uhr


Sehr geehrte Familie,

den von Ihnen geschilderten Sachverhalt nehme ich sehr ernst.
Ich muss Ihnen jedoch mitteilen, dass ich am Freitag keinerlei Anzeichen für die von Ihnen vermutete “Mobbing- und Ausgrenzungskampagne” von N.N. Mitschülern beobachten konnte.

Aufgrund der E-Mail von Frau L. vom 11.03.2016 hielt mein Mann in der ersten Stunde der Klasse gegenüber eine entsprechende Ansprache, die von allen Schülerinnen und Schülern mit Zustimmung und Verständnis aufgenommen wurde.

In den darauffolgenden Sportstunden konnte ich mit N.N. sprechen. Er teilte mir mit, dass zwei seiner Mitschüler sich ihm gegenüber geäußert hätten, dass ihn “keiner leiden” könne. Wir vereinbarten, dass N.N. in den nächsten drei Schulwochen ein Mobbing-Tagebuch führt.

Leider konnte ich noch nicht mit Frau K. sprechen, wie sich die Klasse in den abschließenden beiden Englisch-Stunden verhalten hat.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich erst Rücksprache mit Frau K. halten möchte. Dies ist frühestens am morgigen Dienstag möglich.
Danach bin ich gern zu einem Gespräch bereit und werde mich zwecks Terminabsprache bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen
E. S.

Mobbing- und Ausgrenzungskampagne

Berlin, 11. März 2016
Mail an die Klassenlehrerin und an den Schulleiter Herrn Barthl


Sehr geehrte Frau S.*,

wir möchten Sie bitten, sich umgehend bei uns telefonisch zu melden.

N.N. ist heute mehrfach von seinen Mitschülern aus der Klasse wegen
des Offenen Briefes, den ich auf der Internetseite der Elternschaft
(GEV) veröffentlicht habe, beleidigt, bedroht und verantwortlich
gemacht. Es fand heute eine regelrechte Mobbing- und Ausgrenzungskampagne statt.

In seinem jetzigen Zustand wird er am Montag nicht in die Schule kommen können.

Mit freundlichen Grüßen

Eltern

Anlage: Vorfallsprotokoll

* Klassenlehrerin

 

 

Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016

Dokumentdownload als PDF


Sehr geehrte Schulleitung des Grünen Campus Malchow,
verehrte Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

in der Gesamtelternkonferenz vom 10. März 2016 wurde u.a. zum Ausdruck gebracht, dass es einem Teil der Elternvertreter*innen und den anwesenden Lehrer*innen (Frau P. & Herr S.) nicht zusagt, dass die GCM-Eltern-Seite nur von einem kleinen Personenkreis bzw. einer Person verwaltet wird und dass auf dieser Seite Inhalte veröffentlicht werden, die den Ruf der Schule schädigen könnten und ein falsches Bild des Grünen Campus Malchow suggerieren.

Besonders deutlich wurde, dass eine Elternseite des Grünen Campus Malchow auch die Meinung der Mehrheit der Eltern oder Elternvertreter*innen widerspiegeln müsse. “Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016” weiterlesen

Falsche Behauptungen der Schüler der Klasse 8c

E-Mail an die Klassenlehrerin
vom 11. März 2016, um 01:03 Uhr


Sehr geehrte Frau S.,

N.N. fehlte gestern (Donnerstag, 10 März) in der Schule aus
persönlichen Gründen. Entschuldigen Sie bitte seine Abwesenheit.

Ich wollte Sie auch darauf aufmerksam machen, dass N.N. bereits zwei
mal mit Kommentaren konfrontiert wurde zu Aussagen, die angeblich sein Vater  bei der letzten Elternversammlung gemacht haben soll (einmal wie wir bereits geschrieben, im zweiten warfen ihm mehrere Mitschüler vor, dass sein Vater beim Elternabend behauptet hätte, man müsse sich auf einer Umweltschule vegan ernähren).

N.N. hat vor weiteren Konfrontationen Angst. Wir haben ihn darauf hingewiesen dass er sich sicherlich an Sie oder Ihren Mann wenden kann,
falls das wieder passiert und Schlichtung benötigt wird.

Freundliche Grüße
Mutter

AW: Protestmail – Mobbing und Verleumdung

E-Mail des Schulleiters vom, 09. März 2016
als Antwort auf die Mail: Protestmail – Mobbing und Verleumdung


Sehr geehrter Herr Mantey,

auch ich lehne die Einbeziehung der Schüler_innen in
Meinungsverschiedenheiten (?) und Klärungsangelegenheiten der Erwachsenen und die damit verbundenen eventuellen Anfeindungen/ Mobbingversuche/ Verleumdungen gegenüber Schüler_innen deutlich ab.

Ich favorisiere weiterhin die direkte Anfrage an eine Person und nicht die Verteilung der Anfrage an ???? Personen. In Ihrem offenen Brief wenden Sie sich auch an die Schüler_innen ?????

Ich habe mit den von Ihnen erwähnten Aktionen nichts zu tun !!!!

Ich hoffe sehr, dass wir morgen ein sachliches Gespräch mit einer
entsprechenden Kommunikationskultur führen können!

Mit freundlichen Grüßen

T. Barthl

Protestmail – Mobbing und Verleumdung

E-Mail vom 09. März 2016 an den Schulleiter T. Barthl


Sehr geehrter Herr Barthl,

heute kam unser Sohn nach Hause und erzählte uns, dass ein Mitschüler zu ihm sagte:

Sag mal, warum behauptet dein Vater eigentlich, dass Herr Barthl ein Nazi ist?

Ich hoffe es ist Ihnen bewusst, welche verheerenden Auswirkungen Ihr permanentes Schweigen zu jeglichen Konflikten hat. Sie lassen es nun zum wiederholten Male zu, dass Meinungsverschiedenheiten und Unstimmigkeiten über die Kinder ausgetragen werden.

Ihre Fehler führen dazu, dass Kinder und Eltern sich in ständiger Auseinandersetzung befinden und sich immer unsicherer sind, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Sie schweigen und merken anscheinend gar nicht, welchen Schaden Sie Ihrer eigenen Schule anrichten.

Ich erwarte von Ihnen, dass Sie in der morgigen GEV-Sitzung deutliche Worte gegen diese Form der Hetze, Verleumdung und Falschdarstellung finden.

Es ist Ihnen vielleicht auch nicht entgangen, dass einige Mitglieder der GEV sich zu einer Mobbingkampagne formieren, um die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Besonders deutlich und transparent zeigt dies ein Kommentar auf der Seite des Offenen Briefes von Frau B. und
weiteren anonymen Mitstreitern, die keinerlei Interesse an einer
ordentlichen und sachlichen Auseinandersetzung haben:

https://elternvertretung.onic.eu/2016/offener-brief-an-die-schule-gruener-campus-malchow/#comments

Einen guten Abend wünscht Ihnen

C. Mantey