Ihre Tätigkeit als Vorsitzende der Gesamtelternvertretung im vergangenen Schuljahr

E-Mail an die GEV-Vorsitzende Frau Zimmer
Berlin, 19. Juli 2016
Aktualisiert am 2. November 2016
s.a. Korrespondenz mit der GEV-Vertreterin Frau Zimmer


Sehr geehrte Frau Zimmer,

vielen Dank für Ihre „prompte“ Antwort vom 6. Juni 2016 auf meine Anfrage zur Urheberschaft des Protokolls der GEV-Versammlung vom 10. März 2016, die mich ebenso überrascht wie verwundert hat.

Nach nunmehr drei Monaten veröffentlichen Sie ein Dokument, das für eine Nachvollziehbarkeit der Ereignisse und Aussagen der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 vollkommen unbrauchbar gemacht wurde, da es massive Mängel, eklatante Lücken und die bereits erwähnten Anonymisierungen,Falschbeurkundungen, Wertungen / Kommentierungen sowie Hervorhebungen enthält.

Mit Ihrer E-Mail vom 17. April 2016 (Einladung zur GEV-Sitzung am 19.04.2016) kündigten Sie „ein sehr ausführliches Protokoll“ an, das Sie gänzlich oder teilweise löschen wollten (s. Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung).

Obwohl Sie meine Nachfrage zur Urheberschaft des Protokolls in Ihrer E-Mail vom 6. Juni 2016 nicht direkt beantworten, müssen wir aus Ihrer Antwort schließen, dass Sie die Urheberin dieser Urkunde sind, da sich 1. der ausgewiesene Protokollant Herr Weinholz zur Urheberschaft bis heute nicht geäußert hat und 2. Sie, Frau Zimmer, zugeben, dass Sie Namen und inhaltliche Gestaltungen verändert und korrigiert haben. Ferner geben Sie zu, dass Sie das Dokument gekürzt haben.

Es wird ersichtlich, dass noch weitere Änderungen vorgenommen wurden, da dieses Dokument einen äußerst fragmentarischen Eindruck hinterlässt und die einzelnen Wortbeiträge vollkommen aus ihrem Zusammenhang gerissen wurden und auch den einzelnen Sprecher*innen nicht mehr zugeordnet werden können, da sie anonymisiert wurden.

Sie schreiben, dass Sie die Ausführlichkeit dieses Protokolls für inhaltlich schwierig hielten und lieber die Arbeitsgruppen und deren inhaltliche Arbeit in den Vordergrund weiterer Diskussionen in der GEV stellen wollten. Ich teilte Ihnen bereits in meiner E-Mail vom 24. April 2016 mit, dass Ihnen diese Form der Einflussnahme nicht zusteht.

Dass von Ihnen als vertraulich eingestufte und gekennzeichnete Protokoll der GEV-Versammlung wurde von Ihnen als Entwurf bezeichnet, das angeblich noch bestätigt und beschlossen werden muss. Ihnen ist bekannt, dass ein Protokoll wahrheitsgemäß und neutral die tatsächlichen Äußerungen und Geschehnisse darstellen muss. Die protokollierten Sachverhalte haben dem Gremium zur Verfügung gestellt zu werden.

Welches Verständnis von demokratischer Gremienarbeit liegt Ihrem Verhalten eigentlich zu Grunde?

Mittlerweile haben die Elternvertreter*innen in der GEV-Konferenz vom 10. Juni 2016 das Protokoll einstimmig bestätigt, obwohl den Anwesenden bekannt gewesen ist, dass dieses Protokoll massive Mängel aufgewiesen hat (vgl. E-Mail vom 6. Juni 2015: Auskunft zur Urheberschaft des Protokolls zur GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Sehr geehrte Frau Zimmer,

Ihre Arbeit als GEV-Vorsitzende durchzieht ein roter Faden, der mit einem höchst unfairen und undemokratischen Verhalten einhergeht.

Es begann mit Ihrer Wahl zur Gesamtelternvertreterin am Anfang dieses Schuljahres, bei der Sie sich durch den Schulleiter unrechtmäßig zur Wahl vorschlagen ließen, obwohl Sie zu diesem Zeitpunkt nicht einmal eine gewählte Elternvertreterin gewesen sind.

Gefolgt von Ihren höchst unfairen Amtshandlungen in den ersten Wochen dieses Schuljahres, u.a. durch das Zurückhalten der Ihnen zur Verfügung gestellten Kontaktlisten der Elternvertretung der Klasse 10b. Sie verhinderten damit u.a. wochenlang die Bekämpfung von Vandalismus auf den Schulhöfen des Grünen Campus Malchow. In  den letzten Monaten missbrauchten Sie Ihr Amt, um Protokolle zurückzuhalten und daran Fälschungen vorzunehmen, um die geduldeten und forcierten Mobbing- und Hetzkampagnen des Schulleiters und der Lehrerschaft zu decken.

Wenn ich davon ausgehen könnte, dass Sie eine vollkommen unerfahrene GEV-Vorsitzende wären, dann könnte ich Ihnen sicherlich die eine oder andere Verfehlung, die Sie sich in den letzten Monaten erlaubt haben, entschuldigen.

Wie ich aber jetzt erfahren habe, sind Sie weder in der schulischen noch in der politischen Arbeit unerfahren. Vielmehr verfügen Sie über langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Schulleiter Herrn Barthl und als GEV-Vorsitzende an der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow sowie durch Ihre Tätigkeit als bezirksverordnete Politikerin in der BVV-Berlin-Lichtenberg im Jahre 2006 für die damalige Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS). Auch 2016 kandidierten Sie wieder für die Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Lichtenberg für die Partei Die Linke.

Vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen in politischer Arbeit ist Ihr Verhalten bezüglich der Auseinandersetzungen um die Parteienwerbung des Schulleiters T. Barthl höchst verwunderlich und entspricht wohl kaum dem Credo Ihrer Partei, die sich laut Ihres Programms für die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit, die friedliche Lösung von Konflikten, die Demokratisierung der Gesellschaft, die Stärkung der individuellen Rechte, für Partizipationsmöglichkeiten und für eine unabhängige demokratische Kontrolle der staatlichen Sicherheitsorgane engagiert.

Ihnen hätte bei der Veröffentlichung des Protokolls bereits bei der Benennung der Themenüberschriften auffallen müssen, dass hier massiv verfälscht wird. Die Bezeichnung „Verständigung zur Warnung vom 27.02.2016 wegen geplanter Demonstration / Kundgebung am 29.02.2016“ ist vollkommen irreführend, da es nicht um eine Verständigung, sondern um die Kritik an die durch den Schulleiter per E-Mail versendete NPD-Parteienwerbung ging. Nicht die Warnung vor einer Demonstration war Gegenstand der Diskussion, sondern die Kritik an der Parteienwerbung des Schulleiters für die NPD. Dies war der einzige Kritikpunkt, der zu zahlreichen Protesten unter den 1300 Empfängern dieser Werbesendung geführt hat. Dieser berechtigte Kritikpunkt wird bereits in der Themenüberschrift ignoriert und die eigentliche Diskussion zu diesem Thema vollkommen falsch dargestellt.

Vor dem Hintergrund Ihrer vorgegebenen linken Überzeugungen verwundert diese irreführende Kennzeichnung ganz besonders und es irritiert mich, dass Ihnen die offene Darlegung der Tatsachen scheinbar auch aus politischen Gründen nicht am Herzen zu liegen scheint. Mein Offener Brief vom 6. März 2016 richtete sich genau gegen diese Ignoranz und Einseitigkeit der Solidarisierung mit dem Schulleiter.

Herr Barthl hatte in der GEV-Versammlung am 10. März 2016 von uns die Gelegenheit bekommen, zu seinem Fehlverhalten Stellung zu beziehen und sich zu entschuldigen. Dies tat er aber ausdrücklich nicht. Stattdessen rechtfertigte er und seine Kollegen diese NPD-Werbe-Mail auf die bereits mehrfach beschriebene Weise (s. Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016 und Offener Brief an die Schule Grüner Campus Malchow).

Sie fanden bei der GEV-Versammlung vom 10.03.2016 keine kritischen Worte zur Parteienwerbung des Schulleiters für die NPD. Auch in keinem anderen Zusammenhang haben Sie sich jemals öffentlich kritisch zu dieser NPD-Mail geäußert. Stattdessen haben Sie ein Beweismittel (Protokoll) fast drei Monate zurückgehalten und sich an Anonymisierungen, Falschbeurkundungen und Kürzungen beteiligt. Dass es bei dieser Urkunde um ein Beweismittel zur Aufklärung institutioneller Gewalt gegen einen schutzbefohlenen minderjährigen Schüler der Gemeinschaftsschule ging, der aufgrund einer geduldeten und forcierten Mobbing- und Hetzkampagne durch den Schulleiter, die Schule verlassen musste, teilte ich Ihnen bereits in meiner E-Mail vom 24. April 2016 mit:

Es kann auch nicht in Ihrem Interesse sein, hier Tatsachen zu verheimlichen oder zurückzuhalten, die im Zusammenhang einer Mobbing- und Ausgrenzungskampagne stehen. Ich muss Ihnen nicht ausführen, was die Duldung und Ausübung von Gewalt an Schutzbefohlene für Konsequenzen haben kann.

Von einer Ihrer Parteigenossinnen habe ich mittlerweile erfahren, dass Sie sich angeblich von der NPD-Mail des Schulleiters distanziert hätten. Leider haben Sie Ihre “Kritik” nur parteiintern geäußert, denn auch am 17. März 2016 bei dem Klärungsgespräch zur NPD-Werbemail fanden Sie nicht den Mut, dem Schulleiter öffentlich Ihre Meinung zu sagen.

Diese Doppelzüngigkeit ist bezeichnend für Ihr wiederholt unseriöses Verhalten, das eines gewählten Interessenvertreters nicht würdig ist!

Ich gehe auch davon aus, dass etwas mehr Ehrlichkeit und Solidarität unter den Elternvertreter*innen zu einem Einlenken des Schulleiters geführt hätte und allen Beteiligten dadurch einiger Ärger erspart geblieben wäre. Insbesondere hätten wir unserem Sohn nur zu gern die gezielten Mobbingattacken erspart, die ihn psychisch sehr mitgenommen haben! Dabei hätte eine einfache Klarstellung des Direktors verhindern können, dass sich unser Sohn vor aufgewiegelten Mitschülern dafür rechtfertigen sollte, warum denn sein Vater “den Herrn Barthl als NAZI bezeichnet hat!”.   

Sie erwarten von mir sicherlich nicht, dass ich Ihnen zu diesem gefälschten, anonymisierten, eklatant-lückenhaften, kommentierten und gekürzten Protokoll Änderungsvorschläge und Ergänzungen zusenden werde.

Da ich die unglaublichen Vorgänge des vergangenen Schuljahres am Grünen Campus Malchow einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen werde, wäre ich Ihnen für eine Stellungnahme sehr dankbar. Sollte ich von Ihnen allerdings bis zum 31. Juli keine Reaktion erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie Ihrerseits auf eine Stellungnahme zu den von mir benannten Problemen verzichten. 

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey


Nachtrag vom 19. Juli 2016, 14.50 Uhr

Nachweis zur politischen Arbeit von Frau Zimmer in der Partei des Demokratischen Sozialismus

Sehr geehrte Frau Zimmer,
sehr geehrte Elternvertreter*innen,

mir wurde von einigen Eltern mitgeteilt, dass in meiner heutigen E-Mail „IHRE TÄTIGKEIT ALS VORSITZENDE DER GESAMTELTERNVERTRETUNG IM VERGANGENEN SCHULJAHR!“ der Nachweis fehlt, dass Frau Zimmer schon bereits seit 2006 politisch tätig sei. Mir wurde von einigen sogar vorgeworfen, ich behaupte, dass Frau Zimmer als bezirksverordnete Politikerin 2006 für die damalige Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) in der Bezirksverordnetenversammlung in Lichtenberg ein politisches Amt bekleidete.

Diesen Nachweis möchte ich Ihnen aber keinesfalls vorenthalten und verweise auf die politische Vita von Frau Zimmer auf der Internetseite der Partei Die Linke im Bezirk Lichtenberg:

 
AKTUALISIERUNG VOM 2. November 2016 – Die LINKE und/oder Frau Zimmer löschten die Seite und den Nachweis der politischen Vita von der Website. Nachfolgend finden Sie die Seite noch im WEbCache-Verzeichnis unter:

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey

Mobbing, Ausgrenzung und undemokratische Verhältnisse an der Gemeinschaftsschule „Grüner Campus Malchow“

E-Mail und Brief an Herrn Wüstenberg von der Schulaufsicht Berlin Lichtenberg
Berlin, 30. April 2016 (per Brief) bzw. 02. Mai 2016 (per E-Mail)


Sehr geehrter Herr Wüstenberg,Schulaufsicht Berlin Lichtenberg Mobbing

mit meiner heutigen Nachricht möchte ich mich nochmals an Sie wenden, um Sie über den weiteren Verlauf der Mobbing- und Ausgrenzungskampagne gegen unseren Sohn an der Gemeinschaftsschule “Grüner Campus Malchow” in Kenntnis zu setzen.

In meiner Mail vom 15. März 2016 (s.u.) hatte ich Sie über die akute und bedrohliche Situation informiert und Sie um Ihre Hilfe gebeten. Leider habe ich von Ihnen bisher keine Antwort erhalten und es ist auch nicht ersichtlich, in welcher Form Sie in diesem Fall tätig geworden sind. Das von mir vorgeschlagene Schlichtungsgespräch zur NPD-Werbemail des Schulleiters vom 27. Februar 2016 fand am 17. März 2016 zwar statt, führte aber auf der Ebene der Erwachsenen nicht zu einer Deeskalation, sondern fachte den Konflikt durch die Äußerungen des Schulleiters und des eingesetzten Psychologen erst richtig an (s. Schlichtungsgespräch am Grünen Campus Malchow vom 17.03.2016, s.a. meine E-Mail an Sie vom 15.03.2016).

Herr Barthl nutzte bereits die zuvor tagende Gesamtelternvertretungsversammlung, um sein Verhalten nicht nur zu rechtfertigen, sondern auch zu begründen, weshalb er sich für die Weiterleitung von Werbematerialien der NPD, nicht zu entschuldigen braucht. Die hervorgebrachten Argumente des Schulleiters und seiner Mitarbeiter, habe ich ausführlich dokumentiert und ich möchte Sie bitten, die Unterlagen zur Kenntnis zu nehmen, da Sie zeigen, dass der Schulleiter T. Barthl beim Lehrpersonal als auch bei den Eltern gegen mich Front gemacht hat und es auch nicht unterlassen hat, die Tatsachen zu verfälschen, um seinen Argumenten Glaubwürdigkeit zu schenken (Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016).

Derzeit warten die ElternvertreterInnen seit Wochen auf ein Protokoll der GEV-Versammlung vom 10. März 2016, das von der Vorsitzenden, Frau Zimmer, beharrlich zurückgehalten wird, vermutlich weil es transparent macht, wie die Schulleitung, das Lehrpersonal und die Eltern der Gemeinschaftsschule “Grüner Campus Malchow” gegen Kritiker vorgehen. Einen kleinen Teil dieser Versammlung habe ich in der Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016 bereits veröffentlicht und auch in meinem Schreiben an die GEV-Vorsitzende zur Protokollfälschung auf diverse unsachliche und diskriminierende Wortmeldungen hingewiesen (Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Mein Sohn konnte glücklicherweise durch das Engagement von Herrn Linne von der Beschwerdestelle beim Senat von Berlin unmittelbar vor diesen Auseinandersetzungen und dem auf ihn ausgeübten Druck geschützt werden und er fand vorübergehend eine neue schulische Heimat in der “Gustave-Eiffel-Schule” in Prenzlauer Berg, wo er sich von Anfang an sehr wohl gefühlt hat. Mittlerweile ist unser Sohn allerdings zum “(…) Gymnasium” gewechselt.

Uns ist bisher vollkommen unklar, wie es zu einer derartigen Entwicklung kommen konnte, die unseren Sohn zu einem Opfer von Mobbing und Ausgrenzung gemacht hat. Es war für uns undenkbar, dass ein Schulleiter vor den Augen der Schulaufsicht, der Schulleitung und des Lehrpersonals Gewalt duldet und bagatellisiert und dabei die Eskalation in Kauf nimmt, die dazu geführt hat, dass ein 12-jähriger die Schule aufgrund von Mobbing und Ausgrenzungen verlassen muss! Und dies nur, weil seine Eltern deutliche Kritik am Fehlverhalten des Schulleiters T. Barthl formuliert hatten und diesen zur Stellungnahme aufforderten!

Wir hoffen sehr, dass dieses Verhalten des Schulleiters der Gemeinschaftsschule “Grüner Campus Malchow” zu Konsequenzen führen wird. Es werden immer mehr Stimmen laut, die von Angst, Mobbing und Gewalt in ihren Klassen sprechen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen der letzten Monate traut sich aber kaum jemand, über Konflikte und Probleme an dieser Schule öffentlich zu sprechen.

Diese Zustände dürfen nicht länger geduldet und ignoriert werden!

Wir möchten gern erfahren, welche Maßnahmen Sie konkret in unserem Fall ergriffen hatten, um weitere Attacken abzuwenden und welche Konsequenzen die Schulaufsicht Lichtenberg für das forcierte ausgrenzende Verhalten der Schulleitung gezogen hat. Für eine zeitnahe Benachrichtigung wären wir Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mantey

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Anlagen als PDF

AW Protestmail Mobbing und Verleumdung
Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016
Protestmail Mobbing und Verleumdung
Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016
Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016
Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung

Anlagen als Link

AW Protestmail Mobbing und Verleumdung
Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016
Protestmail Mobbing und Verleumdung
Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016
Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016
Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung

E-Mails an die Elternvertreter des Grünen Campus Malchow (2)

Antwort auf die E-Mail einer Elternvertreterin vom 21. April 2016 als Antwort auf meine Nachricht vom 19. April 2016: Vorbereitung zur PROTOKOLLFÄLSCHUNG der GEV-Versammlung vom 10. März 2016


Die E-Mail der Elternvertreterin Frau H. war eine Antwort auf meine erste Reaktion auf das Vorhaben der Vorsitzenden der Gesamtelternvertreterin Frau Zimmer, ein Protokoll einer GEV-Versammlung vor der Veröffentlichung zu verändern. Ich widersprach mit meiner Nachricht diesem Vorhaben eines offenkundigen Rechtsbruchs und richtete meine Bedenken auch an alle Elternvertreter*innen, um auf diese Rechtswidrigkeit hinzuweisen (s. Vorbereitung zur PROTOKOLLFÄLSCHUNG der GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Von der Elternvertreterin Frau H. erhielt ich wenige Tage später eine äußerst sonderbare Nachricht. Sie wies mich darauf hin, dass auch sie an einem ehrlichen Austausch zwischen Schule und Elternschaft interessiert sei, dass sie aber meine E-Mails als Attacken auf einzelne Personen sieht.

Es wurde mir mitgeteilt, dass sie (Frau H.) meine persönlichen Probleme weder hören noch bewerten möchte und sie es schockierend findet, dass ich immer wieder versuche, die komplette Elternschaft in meinen persönlichen Machtkampf einzubeziehen. Sie wies mich daraufhin, dass ich „meine Probleme“ im individuellen Gespräch klären und auch mal der „Gegenseite“ zuhören solle.

Frau H. äußerte auch, dass sie sich für die Internetseite der Eltern des Grünen Campus schäme. Sie sprach davon, dass die Beiträge nur von mir stammten und ich „alleine“ sei nicht die Eltern des Grünen Campus Malchow.

Ferner habe Frau H. keine Lust auf weitere Mails meinerseits, da sie ihre Zeit nicht mit meinen sehr individuellen Problemen verschwenden wolle.

Meine Antwort vom 15. Mai 2016: „E-Mails an die Elternvertreter des Grünen Campus Malchow (2)“ weiterlesen

E-Mails an die Elternvertreter des Grünen Campus Malchow (1)

Antwort auf die E-Mail einer Elternvertreterin des Grünen Campus Malchow vom 24. April 2016


In den letzten Wochen erhielt ich von einigen Elternvertreter*innen E-Mails und ich wurde darin aufgefordert, keine weiteren Nachrichten an die betreffenden Personen mehr zu senden. In der Regel wurde dies damit begründet, dass ich seit einiger Zeit kein Elternvertreter und mir damit auch die Berechtigung fehle, Elternvertreter*innen des Grünen Campus Malchow anzuschreiben.

Bisher habe ich es nicht geschafft, auf diese Nachrichten zu antworten und werde dies aber in der nächsten Zeit nachholen. Im nachfolgenden veröffentliche ich meine erste Antwort an die Elternvertreterin Frau B., die mich mehrfach bat, weitere E-Mails an sie zu unterlassen.

Die Veröffentlichung meines Standpunktes halte ich vor dem Hintergrund der Geschehnisse (Mobbing, Drohungen, Schulwechsel, Gewalt gegen Schutzbefohlene, Fälschung und Vertuschung von Tatsachen) für geboten und bilden die Grundlage für eine Aufarbeitung des Unrechts, das meinem Sohn und unserer Familie in den vergangenen Monaten widerfahren ist.

Eine Dokumentation wird im Falle von Mobbing immer wieder empfohlen. Die Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, die sämtliche Formen von sexuellem Kindesmissbrauch in Deutschland in Gegenwart und Vergangenheit untersucht, zeigt, dass es für alle Opfer von Gewalt eine Chance der Aufarbeitung vergangenen Unrechts geben kann.

Auch im Falle von Mobbing könnte eine solche Institution hilfreich sein, die die Strukturen aufdeckt, die Mobbing ermöglichen und zeigt, weshalb sich eine Aufarbeitung und Hilfestellung für die Opfer immer wieder so schwierig gestaltet.

Die mitunter dreisten und ungehörigen E-Mails, die ich bisher von einem kleinen Teil der Eltern und Elternvertreter*innen erhielt, ähneln in ihrer Ignoranz und ihrem Unverständnis von Recht und Unrecht u.a. den hier veröffentlichten Kommentaren der Elternvertreter*innen Frau Beuster-Brenn, Herrn Klaus Berger und Frau Stephanie Kadur, die sich hier in eine ganze Reihe von ausgrenzenden Kommentaren einreihen und die mit ihren Äußerungen die Hetzkampagne gegen unseren Sohn und mich begünstigt und angefeuert haben.

Nicht zuletzt gehört aber auch das Bekennerschreiben der über 30 Lehrer*innen dazu, die die NPD-Werbemail des Schulleiters T. Barthls rechtfertigten.

Nachfolgend veröffentliche ich hier meine erste Antwort an die Elternvertreterin Frau B.:

Berlin, 12. Mai 2016

Sehr geehrte Frau B.,

haben Sie den besten Dank für Ihre Mitteilung vom 24. April 2016 und Ihre wiederholte Bitte, von mir keine weiteren E-Mails mehr erhalten zu wollen.

Leider muss ich Sie diesbezüglich enttäuschen.

Sie haben sich in ein öffentliches Ehrenamt wählen lassen und sind nach meiner Information immer noch in Ihrer Funktion als Elternvertreterin tätig. Dieses Amt geht nicht nur mit Privilegien, sondern auch mit Verpflichtungen und Aufgaben einher, die Sie unbedingt im Leitfaden für Elternvertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft nachlesen sollten.

Wenn Sie sich darauf berufen wollen, dass ich nicht mehr Elternvertreter bin, da mein Sohn die Schule aufgrund einer Hetzkampagne  verlassen musste, haben Sie sich getäuscht, denn Sie sind eine wichtige Zeugin und Beobachterin der Ereignisse, die zum Ausscheiden meines Sohnes geführt haben.

Auch durch Ihre Arbeit und Ihr Engagement als Elternvertreterin ist es zu diesem Ausgang gekommen. Sei es, weil Sie durch ausgrenzendes, pöbelndes und mobbendes Verhalten aufgefallen sind oder die Tatsachen ignoriert und geduldet haben oder weil Sie sich für eine Demokratisierung an der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow eingesetzt haben, die leider nicht zu dem notwendigen Schutz meines Sohnes geführt hat. Ich kenne Sie nicht persönlich und kann mir darüber kein Urteil erlauben. Feststeht, dass alle Beteiligten ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass ein 12-jähriger Junge durch eine Hölle gehen musste, die wir unseren ärgsten Feinden nicht wünschen.

Vielleicht ist dies für Sie ein schwacher Trost, aber meine E-Mails sind ganz gewiss erträglicher als eine perfide und niederträchtige Mobbingkampagne gegen einen minderjährigen Schutzbefohlenen. Auch hier sollten Sie sich Ihrer Verantwortung als Elternvertreterin bewusst sein – auch für zukünftige Konflikte und Auseinandersetzungen.

Dass unter Verschluss gehaltene Protokoll der GEV-Versammlungvom 10. März 2016 liegt uns bisher immer noch nicht vor und dabei könnte gerade dieses Dokument zeigen, wie es an der Schule zugegangen ist und vermutlich immer noch geht. Da Sie und auch ich ein Recht auf die Einsichtnahme in dieses Protokoll haben, sind auch Sie dafür verantwortlich, dass die Mitglieder der GEV oder auch nur ihre Vorsitzende, sich weder unfair noch unrechtmäßig verhalten und dieses Protokoll endlich veröffentlichen, damit diesem unfairen Treiben ein Ende gesetzt werden kann.

Ich hoffe, dass Sie Verständnis dafür haben, dass Sie, solange Sie als gewählte Elternvertreterin in Erscheinung treten, von mir Nachrichten erhalten werden. Für Fragen stehe ich Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche und sende freundliche Grüße

C. Mantey

 

Protokolle der Gesamtelternversammlungen – GEV 12/15 & 04/16

E-Mail an die GEV-Vorsitzende vom 4. Mai 2016
s.a. E-Mails: Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 und Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung


Sehr geehrte Frau Zimmer,

heute erhielten die Elternvertreter*innen von Ihnen eine weitergeleitete Nachricht des Schulleiters T. Barthl zum „Europäischen Protesttag von Menschen mit Behinderung – Lichtenberger Rathauswiesen – Ein barrierefreies Lichtenberg für alle„.

Vielen Dank für diese Information.

Da wir seit meiner E-Mail „Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung“ vom 24. April 2016 von Ihnen bisher zum Thema Protokolle und Protokollfälschung der GEV vom 10. März 2016 nichts mehr gehört haben, bin ich davon ausgegangen, dass Sie meine Aufforderung vielleicht noch nicht zur Kenntnis nehmen konnten oder bisher verhindert waren, um das Protokoll an die Elternvertreter*innen weiterzuleiten.

Ferner erreichte mich die Information, dass die GEV in der Versammlung vom 19. April 2016 beschlossen hat, das Protokoll in seiner unzensierten Fassung den Elternvertreter*innen zur Verfügung zu stellen. Auch die beantragten Änderungen zum Protokoll der GEV-Versammlung vom 19. Dezember 2015 sollten nach Beschluss eingearbeitet und den Vertreter*innen zur Verfügung gestellt werden.

Nunmehr zeigen Sie durch Ihren Hinweis auf den Protesttag, dass Sie sehr wohl meine Aufforderung gelesen haben müssen. Ich frage mich natürlich, weshalb Sie den Elternvertreter*innen die beiden Protokolle der Gesamtelternversammlung vom März 2016 und vom 19. Dezember 2015 (Wahlprotokoll) immer noch vorenthalten und auch auf meine Nachrichten bisher nicht geantwortet haben?

Sie wissen, dass alle zur Schule gehörenden Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen ein Einsichtsrecht in das Protokoll haben (s. Auszug Leitfaden für ElternvertreterInnen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft – Protokoll –  Information).

Ich möchte Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass Sie durch Ihr höchst undemokratisches Verhalten all jene Elternvertreter*innen stärken, die sich in den letzten Monaten immer wieder gegen jegliche Kritik immun gezeigt haben und auch nicht davor zurückscheuten, durch Pöbeleien und Ignoranz, kritische Stimmen gar nicht erst zur Diskussion kommen zu lassen. Dass der Schulleiter Mobbing- und Ausgrenzung duldete und sogar forcierte, wurde von diesen Elternvertreter*innen hingenommen.

Das Protokoll von der GEV vom 10. März 2016 würde diese unfaire und unseriöse Verhaltensweisen des Schulleiters, der anwesenden Lehrer- und Elternschaft transparent machen und wäre ein Meilenstein für die Verbesserung eines demokratischen Umgangs an der Gemeinschaftsschule des Grünen Campus Malchow. Denn niemand in dieser Versammlung hätte sich dieses Verhalten erlaubt, wenn er/sie gewusst hätte, dass es protokolliert wird und wird es sich auch nicht mehr erlauben, wenn klar ist, dass man dagegen vorgeht und vorgehen kann.

Ich möchte Sie an dieser Stelle auch gern daran erinnern, dass bereits im Dezember des letzten Jahres massiv gegen Kritiker durch etliche Elternvertreter*innen vorgegangen wurde. Beispielhaft dafür ist die E-Mail, die wir am 17. Dezember 2015 unter dem Titel „Für alle die etwas bewirken wollen!!!“ von einer Elternvertreterin erhalten haben.

In dem damaligen Konflikt ging es um die Anfechtung Ihrer Wahl als GEV-Vorsitzende, da dem Schulleiter bei der Wahl erhebliche Verfahrensfehler unterlaufen sind. In den damals laufenden Auseinandersetzungen erhielten wir eine Aufforderung zur Unterzeichnung einer Online-Petition gegen die „Beschlagnahmung sowie weitere Ankündigungen zu Beschlagnahmungen von Sporthallen in unserem Bezirk„.

In dieser E-Mail wurde der bestehende Konflikt zu der befürchteten Sporthallennutzung für Flüchtlinge ins Verhältnis gesetzt und als nicht wichtig degradiert.

Nur ein einziger Elternvertreter kritisierte diese E-Mail öffentlich. Ich wollte damals nicht noch einen weiteren Graben eröffnen und schrieb die betreffende Person direkt an. Am 18. Dezember 2016 antwortete ich folgendermaßen:

„Sehr geehrte Frau/Herr K.,

ich habe mit großer Bestürzung  Ihre Mail gelesen.

Wir können gerne über das Für und Wieder der Flüchtlingsproblematik/-politik sprechen und auch im Speziellen über die Schließung von Turnhallen.

Wir haben bereits einen Vorgeschmack einiger Ansichten einiger GEV-Mitglieder im letzten Schuljahr dazu erhalten. Das Thema Flüchtlinge war bereits in der GEV angesprochen worden und mein ganz persönlicher Eindruck war, dass es nicht besonders schwer zu sein scheint, einige Mitglieder gegen Minderheiten in Wallung zu bringen.

Was Sie aber mit Ihrer Mail verursachen, ist eine richtig fiese Nummer. Wer gibt Ihnen überhaupt das Recht zu beurteilen, welche Diskussionen wichtig und welche unwichtig sind und ob diese etwas bewirken werden?

Wer weiter über den „GCM als rechtsfreien Raum“ und über die „§XY“ ungelöst diskutieren wollen brauchen nicht weiter lesen, denn hier sind Taten gefragt.

In den gesamten Diskussionen, die wir in der GEV angefangen haben (ob per Mail oder in der Versammlung), kommt es aus meiner Sicht immer wieder zu ganz schnellen Reaktionen, Minderheiten in eine Ecke zu stellen und anzuprangern. Gegen diese Form der Ausgrenzung und Isolierung habe ich ganz persönlich etwas und teile Ihnen deshalb ganz direkt mit, dass ich mit Ihrer Art ganz und gar nicht einverstanden bin.

Ich werde diese Nachricht nicht benutzen, um Sie öffentlich an irgendeinen Pranger zu stellen und auch nicht den Mailverteiler dafür missbrauchen, aber so geht es einfach NICHT.

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey“

Bereits im November 2015 wiesen wir (Elternvertretung der Klasse 8c) in unserem Offenen Brief an die GEV-Mitglieder auf Ausgrenzungen gegen Minderheiten hin und baten darum, diese offen und fair zu diskutieren:

Eine berechtigte Kritik nicht wahrnehmen zu wollen, ist in unseren Augen eine unerträgliche Scheinheiligkeit, die nur fälschlicherweise zu der Annahme führt, es sei alles in Ordnung.

Vielmehr betreiben und befördern wir damit die Ausgrenzung von Minderheiten und das Ergebnis wird noch mehr Misstrauen sein.“ (zit.: Offener Brief an die Mitgieder der GEV des Grünen Campus Malchow)

Sehr geehrte Frau Zimmer, ich fordere Sie zum wiederholten Male auf, die Protokolle der GEV vom 19. Dezember 2015 und 10. März 2016 zu veröffentlichen und damit endlich die Möglichkeit eines Umdenkens und demokratisch-fairen Handelns an der Gemeinschftsschule Grüner Campus Malchow zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey

Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016

E-Mail vom 24.04.2016 an die GEV-Vorsitzende
s.a. E-Mail „Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung


Sehr geehrte Frau Zimmer,

mit meiner E-Mail vom 18. April 2016 Vorbereitung zur PROTOKOLLFÄLSCHUNG der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 kurz vor der Gesamtelternversammlung am 19. April 2016 habe ich Ihrem Vorhaben widersprochen, das bereits vorhandene Protokoll der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 den Elternvertreter*innen vorzuenthalten und den darin vorhandenen Inhalt zu verändern, zu löschen bzw. zu kürzen, wie Sie es in Ihrer E-Mail vom 17. April 2016 vorgeschlagen hatten.

Sie bringen sich mit Ihrem Verhalten zum wiederholten Male in den Verdacht, nicht im Interesse der Eltern zu handeln, für deren Vertretung Sie sich wählen ließen, sondern andere Ziele zu verfolgen, die uns im Verborgenen bleiben. Eine Rechtsgrundlage für das Zurückhalten des Protokolls, über deren Bestätigung und Kontrolle allein das beschlussfähige GEV-Gremium zu entscheiden hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

In Ihrem Antwortschreiben auf meinen Widerspruch schreiben Sie den Elternvertreter*innen und mir, dass es IHNEN nicht um Zensur ginge, sondern um die Frage, ob wir Gefühle und Zwischenrufe im Protokoll haben wollen oder nur Inhalte. In Ihrer E-Mail zur Einladung zur GEV-Versammlung vom 17. April schreiben Sie, dass wir emotionale und mitunter auch nicht-sachliche Diskussionsbeiträge hatten.

Ich kann mir nicht erklären, wie wir Ihnen, Frau Zimmer, als Gesamtelternvertreterin das Recht zusprechen können, zu entscheiden, welche Beiträge als Zwischenruf und welche als emotional und unsachlich gewertet werden sollen, um Sie dann dazu zu ermächtigen, diese Wortbeiträge aus dem Protokoll zu entfernen oder sie zu verändern. Ich kann Ihnen hier gern einige Beispiele unsachlicher Beiträge nennen, die ich unbedingt und in einer möglichst ausführlichen Form im Protokoll sehen möchte.

Der von Herrn Barthl beantragte und von uns genehmigte Tagesordnungspunkt zur NPD-Mail des Schulleiters vom 27. Februar 2016, gab dem Schulleiter die Gelegenheit, sich für die Weiterleitung von NPD-Werbematerialien zu entschuldigen und zu diesem Fehlverhalten Stellung zu nehmen. Dies hat er aber nicht getan, sondern stattdessen sein Handeln auch noch gerechtfertigt. Ich bin in meiner Stellungnahme auf diesen Wortbeitrag des Schulleiters bereits ausführlich eingegangen (s. NPD-Flyer-Mail und Stellungnahme des Schulleiters).

In diesem Zusammenhang erscheinen mir auch die Wortbeiträge von Frau N. Peters und Herrn Schachmann sehr wichtig , die als Vertreter*innen der Lehrerschaft vorgestellt wurden. Auch Ihre Ausführungen rechtfertigten die Weiterleitung von NPD-Werbematerialien und hinterließen mit ihrem Beitrag bei uns den Eindruck, dass nicht nur ein Teil der Lehrerschaft hinter dem Schulleiter steht, sondern das gesamte Lehrpersonal des Grünen Campus Malchow. In meinem Offenen Brief bin ich besonders ausführlich auf diese einseitige Ehrenbekundung der sich solidarisch erklärenden Lehrerschaft eingegangen und habe hier eine differenzierte und sachliche Stellungnahme eingefordert (s. Offener Brief vom 6. März 2016 – Finden Lehrer*innen des Grünen Campus Malchow Parteiwerbung für die NPD-Neonazis in Ordnung?). Herr Schachmann machte sogar noch deutlich, wie gefährlich öffentliche Kritik an einen Schulleiter ist und dass wir alle daran denken sollten, dass wir unsere Kinder schützen müssen.

Der stellvertretende Schulleiter Herr Negraszus bezog sich u.a. auf den aus der Arbeitsgruppe Schulqualität hervorgegangenen Schlagwortwolkenflyer und forderte von mir und den kritischen Eltern, dass sie sich doch zuerst an diese selbst formulierten Vorgaben halten sollten. Auch eine Internetseite sei Mobbing wurde behauptet. Herr Negraszus verlas dann noch Textbausteine, die kritische Eltern dem Schulleiter auf die NPD-Mail hätten zusenden können, um dann von ihm eine Antwort zu erhalten.

Von Sachlichkeit war hier kaum eine Spur. Die Elternvertreter*innen und ich können nicht ermessen, wie Sie diese Beiträge einordnen, aber es obliegt keinesfalls Ihrer Befugnis, hier in irgendeiner Form Einfluss zu nehmen.

Ich denke, dass diese Beispiele ausreichen, um Ihnen zu zeigen, dass ich und mit Sicherheit auch ein Teil der Elternvertrer*innen Ihrer Urteilskraft in dieser Hinsicht misstrauen. Sie sollten sich auch vergegenwärtigen, dass es hier um Mobbing gegen einen Schüler geht, der von seinen Mitschülern für die Kritik seines Vaters an den Schulleiter verantwortlich gemacht wurde. Diese ausgeübte Gewalt wurde vom Lehrpersonal und vom Schulleiter Herrn Barthl trotz mehrmaliger Hinweise geduldet und durch offensichtliches Fehlverhalten gefördert.

Es kann auch nicht in Ihrem Interesse sein, hier Tatsachen zu verheimlichen oder zurückzuhalten, die im Zusammenhang einer Mobbing- und Ausgrenzungskampagne stehen. Ich muss Ihnen nicht ausführen, was die Duldung und Ausübung von Gewalt an Schutzbefohlene für Konsequenzen haben kann.

Herr Barthl hat seine ganz eigene Erklärung für das Mobbing an unserem Sohn bereits hinreichend formuliert. Aus seiner Sicht bin ich selbst für die Gewalt an unserem Sohn verantwortlich. Er begründet dies u.a. damit, dass mein Offener Brief auch an die Schüler*innen gerichtet gewesen ist. Ferner sieht er in den Angriffen gegen unseren Sohn kein Mobbing, da es sich bei den Vorfällen um ein ganz normales Verhalten von Schüler*innen des Grünen Campus Malchow handelt (s. Klärungsgespräch vom 17. März 2016 – Mobbing und AW: Protestmail – Mobbing und Verleumdung).

Sehr geehrte Frau Zimmer, Sie sind in den letzten Monaten immer wieder aus unterschiedlichsten Gründen in die Kritik geraten. Ich würde Ihnen sehr gern den Vorwurf der Urkundenfälschung ersparen, aber Ihr Verhalten lässt leider keinen anderen Verdacht mehr zu. Sollte ein solcher Straftatbestand auch von der Gesamtelternvertretung genehmigt oder geduldet werden, hätten Sie den nächsten Skandal auf den Tisch der Gesamtelternvertretung gezaubert.

Ich fordere Sie zum wiederholten Male auf, den GEV-Mitgliedern und mir das Protokoll der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 unverändert, wie es von Herrn W. erstellt wurde, umgehend zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey

Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung

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E-Mail an die Elternvertreter*innen des Grünen Campus Malchow
vom 19. April 2016


Sehr geehrtes GEV-Gremium,
liebe Elternvertreterin, lieber Elternvertreter,
liebe Eltern und Schüler*innen der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow,

am Sonntag, dem 17. April 2016 erreichte uns eine E-Mail der Gesamtelternvertreterin Frau Zimmer mit der Einladung zur nächsten GEV-Versammlung am Dienstag, den 19. April 2016.

Wir werden in dieser E-Mail darauf hingewiesen, dass noch kein Protokoll von der letzten GEV-Versammlung vom 10. März 2016 versandt wurde. Als Grund führt Frau Zimmer die Ausführlichkeit des Protokolls an. Sie weist uns darauf hin, dass dieses Protokoll von ihr vorab auf die Tagesordnung gesetzt wurde, um sich über den Inhalt zu verständigen. Sie schreibt, dass wir am 10.März 2016 sehr emotionale und mitunter auch nicht-sachliche Diskussionsbeiträge hatten und sie deshalb mit einer Protokoll-Kontrolle zwar nicht die alte Diskussion eröffnen, aber auch nicht die Arbeit des Protokollanten einfach löschen möchte. Die Entscheidungen für die Protokollierung von GEV-Sitzungen sollen dann für die Zukunft entschieden werden.

Wenn ich nun lese, dass dieses Protokoll vor einer Einsichtnahme der GEV-Mitgieder durch Frau Zimmer gefiltert und zensiert werden soll, habe ich Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Handlung und muss davon ausgehen, dass man hier Inhalte und Tatsachen vertuschen möchte.

Da ich nunmehr auch als Elternvertreter aufgrund der Mobbing- und Ausgrenzungkampagne gegen meinen Sohn nicht mehr zur Verfügung stehe, muss ich davon ausgehen, dass Frau Zimmer das Protokoll bewusst zurückhält, um die GEV, die Schulleitung und die Lehrerschaft vor dem Vorwurf des unfairen Verhaltens gegen Kritiker*innen zu schützen.

Bereits das Protokoll der GEV-Sitzung vom 14. Januar 2016 steht unter dem Verdacht, dass dort Tatsachen unterschlagen und falsch dargelegt wurden. Frau Zimmer leitete uns dazu einen Antrag auf eine Protokolländerung weiter, die die Authentizität bzw. den Wahrheitsgehalt des Protokolls infrage stellt.

Legitimierung von Protokollfäschungen durch die GEV-Mitglieder?

Es ist nicht hinnehmbar, dass die Wutausbrüche, Äußerungen und einseitige Parteinahme für die Schulleitung, die sich gegen mein Handeln als Vater und Elternvertreter richteten, nun vertuscht werden sollen, um das GEV-Gremium zu schützen. Es wäre wünschenswert, wenn sich die Elternverter*innen endlich dafür einsetzen, dass die Schule und ihre Gremien im Sinne der Schüler*innen und Eltern handeln und nicht permanent versuchen undemokratisches, unfaires und gewalttätiges Verhalten SCHÖNZUREDEN oder zu VERSCHLEIERN.

Hiermit lege ich Widerspruch gegen dieses Verhalten ein und fordere Sie auf, das vollständige Protokoll den Elternvertreter*innen zur Verfügung zu stellen.

Wir haben ein Recht darauf zu erfahren, was sich am 10. März 2016 in der Versammlung zugetragen hat. Dies ist auch notwendig, um darlegen zu können, wie es in der Gesamtelternvertretung zugeht, wie Angst geschürt wird und wie kritische Eltern und Schüler*innen von der Schule vertrieben werden.

Es ist nicht hinnehmbar, dass ein ausführlich geführtes Protokoll eines von den Vertreter*innen gewählten Protokollanten plötzlich gekürzt werden soll. Zumal aus diesem Protokoll ersichtlich werden müsste, welche Stimmung, welches Ausgrenzungs- und Einschüchterungspotenzial in dieser Versammlung lag.

Der als Lehrervertreter vorgestellte Herr Schachmann machte deutlich, dass offene Kritik auch für die Schüler und Kinder Gefahren birgt. Frau R**** bezeichnete mich als „Idiot“ und Herr Barthl bekam Beifall für seine Rechtfertigungen zur versendeten NPD-Werbemail bzw. erhielt Zustimmungen für seine bisher ausbleibende Stellungnahme und Entschuldigung.

Ich möchte Sie darum bitten, dafür zu sorgen, dass uns das Protokoll zur Verfügung gestellt wird.

Ich beantrage hiermit die vollständige Protokollveröffentlichung vom 10. März 2016, wie sie von dem Protoklollanten Herrn W. erstellt wurde. Ein ausführliches Protokoll gibt sehr viel mehr Aufschluss über die Verfahren und Methoden der Gesamtelternvertretung und der Schule, als ein geschöntes und gekürztes Protokoll.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Christian Mantey

Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016

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am 17. März 2016 um 20.00 Uhr fand in einem Schulgebäude des Grünen Campus Malchow ein Klärungsgespräch statt, das dazu beitragen sollte, die Auseinandersetzungen, die durch die Versendung von Werbematerialien für die NPD durch den Schulleiter entstanden sind, in eine sachliche und inhaltliche Diskussion zu führen.

Nachfolgend dokumentiere ich in kurzen Zügen, wie es zu diesem Gespräch kam und wie es verlief und möchte mir und anderen helfen, die Konflikte, die Entstehung von Mobbing und Ausgrenzung am Grünen Campus Malchow besser zu verstehen und einschätzen zu können.

Einleitung

Die Versendung der NPD-Werbematerialien vom 27. Februar 2016 per E-Mail durch den Schulleiter T. Barthl stieß bei etlichen Eltern auf Irritation und ein Teil entschied sich, ihre Kritik direkt an den Schulleiter zu richten und eine Stellungnahme einzufordern (vgl. persönliche Reaktion auf die NPD-Werbe-E-Mail). Der Schulleiter reagierte auf diese Kritik entweder gar nicht oder mit Drohungen (Einschaltung des Rechtsamtes) und auch in der Presse (Tagesspiegel vom 1. März 2016) wurde weder auf ein Versehen hingewiesen noch plausible Gründe für die Parteienwerbung hervorbracht. Der Hinweis, dass die Intention unmissverständlich darin bestand, Schüler und Flüchtlingskinder davor zu bewahren, in eine Demonstration zu geraten, war offenkundig falsch, denn diese Mail führte nachweislich zu Irritationen. Nicht ohne Grund veröffentlichte der Tagespiegel und auch die TAZ einen Artikel zu diesem Thema (vgl. Im Anhang NPD-BeitrittTAZ vom 2. März 2016).

Für zwei ehemalige Eltern, die diese NPD-Werbemail auch erhielten, schien dieses Verhalten und die Stellungnahme des Schulleiters im Tagesspiegel untragbar zu sein und sie verfassten einen Offenen Brief an den Schulleiter, in dem sie unmissverständlich klar machten, dass die Inhalte (Demonstration der NPD in der Umgebung der Schule) in keinster Weise im Verhältnis zu den Botschaften (NPD-Werbung) stehen und dass die im Tagesspiegel vom Schulleiter angegebenen Gründe für die Versendung von NPD-Werbemateralien offenkundig falsch gewesen sind. Dabei wurden folgende Punkte kritisiert (vgl. Tagesspiegel vom 1. März 2016):

  1. Der NPD-Werbe-Flyer enthielt keine zusätzlichen und notwendigen Informationen.
  2. Die Demonstration befand sich nicht, wie angegeben, im näheren Umfeld der Schule.
  3. Schüler und Hortkinder konnten nicht in Gefahr kommen, da der Späthort bereits um 18.00 Uhr schließt.
  4. Flüchtlingskinder besuchen nicht den Späthort.
  5. Der genaue Verlauf der Demonstration ging nicht aus dem NPD-Flugblatt hervor, vielmehr fanden sich auf dem beigefügten Flyer die aktuellen Kontaktdaten der örtlichen NPD-Bezirkszentrale mit Facebook-Adresse, Handy-Nummer und E-Mail-Adresse der Verantwortlichen der NPD-Berlin-Lichtenberg.

Ferner wurde der Schulleiter aufgefordert, Verantwortung für sein Verhalten zu übernehmen.

Dieser Offene Brief, der auch an Elternvertreter, Lehrer und die erweiterte Schulleitung gesendet wurde, veranlasste einige der Empfänger und weitere Personen dazu, eine pauschale Ehrenerklärung für den Schulleiter abzugegeben, die weder eine inhaltliche noch eine sachliche Auseinandersetzung mit den Vorwürfen beinhaltete.

Am 3. März 2016 versendeten über 30 Lehrer, der stellvertretende Schulleiter Herr Negraszus, Eltern aus dem Kreis der GEV eine Art Textvorlage an die Verfasser des Offenen Briefes. Die E-Mails hatten in etwa den folgenden Wortlaut:

Sehr geehrte Frau P., sehr geehrter Herr P.,

mit Befremden habe ich Ihren Offenen Brief vom 3.3. zur Kenntnis genommen. Ich halte Ihre Argumentation für unangemessen und Ihre Schlüsse hinsichtlich Herrn Barthls Absichten und Gesinnung für bösartige Unterstellungen. 

U. Negraszus 
Stellvertretender Schulleiter

Diese Reaktion eines Teils der Lehrerschaft und der Schulleitung des Grünen Campus Malchow empfand ich persönlich als vergiftend, vollkommen kontraproduktiv und empörend, denn nicht die Forderung nach Verantwortung war als primär problematisch zu bewerten, sondern vor allem die Weiterleitung von Propagandamaterial der NPD durch einen Schulleiter. Die einseitige Abmahnung entrüsteter ehemaliger Eltern und die absolut uneingeschränkte Solidaritätsbekundung aus der Lehrerschaft, veranlasste mich am 6. März 2016 einen persönlichen Offenen Brief zu veröffentlichen und das Verhalten der Schulleitung und der Lehrerschaft in Frage zu stellen.

Der Konflikt um die NPD-Werbemail nahm, wie sich in der Vergangenheit bereits immer wieder gezeigt hat, den gewohnten Verlauf. Eine Stellungnahme, Auseinandersetzung, Richtigstellung oder Entschuldigung erfolgte nicht und so stehen die aufgetretenen Konflikte, Kritiken und offenen Fragen weiterhin im Raum und warten auf Beantwortung und Klärung.

Einschätzung der Konfliktsituation

Die Auseinandersetzungen zeigten bereits derart negative Auswirkungen, die sich auch auf unseren Sohn ausgewirkten, denn dieser sah sich in der Woche vor den Osterferien etlichen verbalen Attacken durch seine Mitschüler ausgesetzt, die der Schulleiter geduldet, durch sein Schweigen und durch missverständliche Äußerungen sogar befördert hat (vgl. Stellungnahme zur GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Der Schulleiter und die zuständige Lehrerschaft hat wissentlich zugesehen, wie sich diese Kampagne entwickelte und hat nicht die Maßnahmen ergriffen, um das Fehlverhalten der Mitschüler wirksam abzustellen.

In letzter Konsequenz konnten wir unseren Sohn nur dadurch vor den Angriffen seiner Mitschüler schützen, indem wir ihn nicht mehr in die Schule schickten.

Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016

Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016 sollte eigentlich dazu genutzt werden, die Konflikte und Schwierigkeiten, die sich aus der NPD-Werbemail ergaben, zu erörtern und aus dem Wege zu räumen.

Der Schulleiter nutzte dieses Gespräch aber, um sich über ganz andere Themen auseinanderzusetzen und bezog sich permanent auf Aussagen, die er im letzten Schuljahr getroffen hat (vgl. Gespräch mit der Schulleitung – 10. Juli 2015) und lenkte dadurch vom eigentlichen Thema ab. Zu einer Verständigung zum NPD-Werbemail-Konflikt kam es letztendlich nicht.

In der Antwortmail des Schulleiters (Verständigung und Denkpausen) vom 9. März teilte mir Herr Barthl mit, dass er sich noch weitere Sitzungsmitglieder für die Besprechung wünsche.

Der Schulpsychologe Herr Steininger wurde angeblich* von Herrn Linne von der Beschwerdestelle vorgeschlagen. Herr Barthl schrieb dazu:

"Seitens Herr Linne ist Herr Dr. Steininger vorgeschlagen worden."

* Diese Behauptung wurde am 18.03.2016 von Herrn Linne bereits dementiert. (Telefonat vom 18.3.2016)

Am Donnerstag, den 10. März trafen Herr Barthl, Frau Zimmer und ich uns vor der GEV-Versammlung, um einen festen Termin für das Gespräch zu vereinbaren. Herr Barthl teilte mir nochmals die Personen mit, die er bei dem Gespräch dabei haben wolle.

Ich erwiderte ihm, dass mir das eher wie ein Tribunal erscheine und bat darum, Herrn P., der ja eben auch ein Kritiker der NPD-Werbemailaktion gewesen ist und von der Lehrerschaft die oben erwähnte undifferenzierte Ehrenbekundung für den Schulleiter erhalten hatte, einzuladen.

Herr Barthl sagte mir, dass die Schulaufsicht Herrn P. nicht dabei haben möchte. Diese Äußerung verwunderte mich und ich fragte bei der Beschwerdestelle schriftlich nach. Eine Antwort erhielt ich zwar nicht, aber Herr Barthl griff gleich zu Beginn der Gesprächsrunde dieses Thema auf und teilte mit, dass ich etwas falsch verstanden habe. Er habe gesagt, dass er selbst Herrn P. nicht dabei haben wolle und dies auch sein gutes Recht sei, da Herr P. eine schulfremde Person sei (s.u).

Gesprächsteilnehmer

Name Funktion / Amt
1 Herr T. Barthl Schulleiter der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow
2 Herr U. Negraszus stellvertretender Schulleiter
3 Herr Dr. Steininger Schulpsychologe für den Bezirk Lichtenberg
4 Frau N. Peter erweiterte Schulleitung
5 Frau K. Zimmer GEV-Vorsitzende
6 Herr H. Christoph stellvertretender GEV-Vorsitzender
7 Frau J. Jacobs stellvertretende GEV-Vorsitzende
 8 Herr T. Korn Elternvertreter (Name geändert)
9 Herr M. Köhler GEV-Vertreter in der Fachkonferenz WAT
10 Herr J. Fischer GEV-Vertreter in der Teilkonferenz JÜL
11 Herr C. Mantey GEV-Vertreter in der GSV sowie in den Fachkonferenzen WAT und Informatik/ITG

Gesprächsverlauf und Inhalte

Obwohl es gar nicht Inhalt dieses Gespräches sein sollte, stellte der Schulleiter Themen zur Diskussion, die aus einem Gespräch im Juli 2015 erstellten Protokoll hervorgingen.

Diese Themen wurden nun Monate später von Herrn Barthl wieder aufgegriffen und diesmal wurde es ganz anders dargestellt, als es sich tatsächlich zugetragen hat (vgl. Protokoll vom 10. Juli 2015).

Schon bei den ersten Sätzen ist mir klar geworden, dass diese Veranstaltung als ein Beschönigungsevent und Beweihräucherungstheater für den Schulleiter missbraucht werden würde und ich meldete mich zu Wort, um mitzuteilen, dass ich die Runde verlassen werde, wenn in dieser Form weitergemacht wird.

Besprochene Themen (Petition, Ritzen und Mobbing)

Im Verlauf des Gespräches wurden einzelne Punkte aufgegriffen, die bereits Gegenstand vom 10. Juli 2015 gewesen sind und für die es bis heute einen Klärungsbedarf gibt.

Wir sahen damals u.a. die Beschulbarkeit der Klasse 7c für das nächste Schuljahr in Gefahr, kritisierten den Umgang mit einer Schülerpetition  und sahen u.a. einen massiven pädagogischen Bedarf bei dem Thema „selbstverletzendes Verhalten“.

Herr Barthl fügte dann noch das akute Thema Mobbing an meinem Sohn hinzu (s. Vorfallsprotokoll Mobbing vom 11. März 2016).

Eine Petition gegen schulische Entscheidungen

Das ignorante Verhalten des Schulleiters gegenüber einer Petition, die die Schüler der damaligen Klasse 7c im letzten Schuljahr gegen eine schulorganisatorische Entscheidung eingereicht hatten, wurde nun nachträglich durch Herrn Barthl thematisiert.

Nach seiner Auffassung hätten die Schülervertreter sich an die Gesamtschülervertretung wenden können und außerdem hätten nicht einmal alle Schüler diese Petition unterschrieben.

Mit diesem Statement degradierte er wiederholt das begründete Aufbegehren der Schülerschaft zu einer sinnlosen Tat und das Verhalten der Schüler als unzureichend. Diese Botschaft ist damals sowohl bei den Schülern als auch bei den Eltern genau in dieser Form angekommen und es ist bezeichnend, dass dies in der gegenwärtigen Gesprächrunde nochmals bestätigt wurde.

Aus internen Schulkreisen wissen wir, dass diese Petition vom Schulleiter unter „Verschluß“ gehalten wurde und darüber nicht gesprochen werden durfte.

Tastsächlich haben nicht alle Schüler diese Petition unterschrieben, allerdings alle damals anwesenden Schüler. Zwei Mitschüler waren an den zwei Tagen der Petitionsunterzeichnung nicht in der Schule und so waren es „nur“ 24 Unterschriften von 26 möglichen Unterschriften. Das sind nicht alle, aber doch wohl sehr viele.

Die Schüler hatten sich damals gar keine Veränderung der Verhältnisse ausgerechnet, aber sie hatten irgendeine Reaktion der Schulleitung erwartet, die schließlich die schulorganisatorische Entscheidung gefällt hat. Die Petition fand dann wochenlang nicht einmal Erwähnung im Klassenrat und wurde ignoriert (vgl. Petition gegen eine schulorganisatorische Entscheidung).

Selbstverletzendes Verhalten

Auch das damalig eingebrachte Thema Ritzen wurde vom Schulleiter in der Gesprächsrunde angeführt.

Hier nahm sich der Schulpsychologe Herr Dr. Steininger etwas mehr Zeit und hielt einen kleinen Vortrag über den Umgang mit selbstverletzenden Schülern (Auftreten, Verlauf etc.) sowie Mobbing und wies daraufhin, dass er für Vorträge für Lehrer, Eltern und Schüler zur Verfügung stünde.

Abschließend bot Herr Dr. Steininger an, dass wir ihn in die Pflicht nehmen könnten, wenn es darum geht, sich über das Thema selbstverletzendes Verhalten und Mobbing zu informieren.

Eigentlich hätte uns damals im Juli 2015 ein solches Angebot schon ausgereicht, um den Kindern, die mit den Wunden Ihrer Mitschüler nur schwerlich zurecht kamen, eine erste Hilfe anzubieten.

Ein Merkmal dieser Schule ist es, dass man in öffentlichen Veranstaltungen den Eindruck bekommt, dass die Schule für jedes Problem eine Anwort, einen Weg oder eine Lösung parat hat. Fragt man dann konkret nach oder ist mit einem Problem direkt konfrontiert, wird man auf andere Verantworliche verwiesen oder es wird behauptet, dass es einen Maßnahmekatalog gäbe, der allerdings nicht immer für Eltern und Schüler transparent einsehbar sei. Man solle aber darauf vertrauen, dass die Schule nicht tatenlos zuschaue.

Genau auf diese Verfahrensweise wurden wir vom Schulleiter auch nochmals in diesem Gespräch hingewiesen. Deutlich wurde aber auch, dass die Problematik durch den Schulleiter kleingeredet und bagatellisiert wird.

Wir benötigten weder damals noch heute einen Maßnahmekatalog, sondern konkrete Hilfestellungen, um die seelische Belastung der Kinder zu mildern, die das selbstverletzende Verhalten ihrer Freunde und Mitschüler ertragen mussten und immer noch müssen.

Es half und hilft niemanden theoretische Erklärungen für das Verhalten zu wiederholen und davon zu sprechen, dass es sich dabei um ein Verhalten handelt, dass in einer bestimmten Altersgruppe gehäuft auftritt und sich dann auch wieder verläuft. Auch das Notieren in Berichten und Protokollen nützt nichts.

Ich weiß jedenfalls bis heute nicht, weshalb unsere Kinder in der Schule mit Bildern konfrontiert werden müssen, die sie verängstigen und erschrecken. Ich gehe fast davon aus, dass der Schulleiter und auch die Lehrerschaft keine Ahnung davon hat, welchen Eindruck diese Bilder auf Kinder machen, die noch keine Horrorfilme oder Egoshooterspiele gesehen haben. Wenn sich die Schulleitung und auch der schulpsychologische Dienst hinstellen, um das Problem zu bagatellisieren, dann würde ich sehr gerne die Elternschaft fragen, ob die nachfolgenden Bilder für unsere Kinder der 5., 6., 7. Klasse geeignet sind und ob diese Kinder kein Recht darauf haben, zu erfahren, wie es zu solchen Selbstverletzungen kommt, wie man sich dazu verhalten und wie man vielleicht sogar helfen kann?

Damals, am 10. Juli 2015, teilte uns der Schulleiter zu diesem Thema nicht mit, welche Möglichkeiten es gibt, um den Kindern Hilfestellung zu geben, sondern er sagte, „dass es sich dabei um eine Modererscheinung handeln würde, die im Bezirk Hohenschönhausen vorkommt, aber auch wieder vergeht“.

Dass der Schulleiter nun im Nachhinein behauptet, dass es Schulsozialarbeiter für diese Fälle gibt und der Schulpsychologe seine Hilfe anbietet, ist recht informativ und kann uns im zukünftigen Umgang mit dem Thema Ritzen bestimmt weiterhelfen. Aber dies ist eben eine offizielle und öffentlich bekundete Stellungnahme, die man nach langem Kampf und unter Hinzuziehung der Öffentlichkeit dem Schulleiter abgerungen hat.

Mobbing

Dass Schulen im Allgemeinen mit dem Thema Mobbing und Ausgrenzung nicht offen umgehen wollen, da es auch die Aussenwirkung der Schule negativ beeinflussen könnte, ist nicht ungewöhnlich.

Eine Ausgrenzungs- und Mobbingkampagne

Unser Sohn engagierte sich immer wieder für Tiere und deren Schutz. Eigentlich eine ganz natürliche Sache, wenn man bedenkt, dass sich die Schule mit einem besonderen Umweltprofil schmückt. Unser Sohn fühlte sich jedenfalls von dieser Ausrichtung sehr angezogen und erhoffte dort auf Gleichgesinnte zu treffen.

Leider musste er mehrfach erfahren, dass dieses Thema weder bei seinen Mitschülern noch bei der Lehrerschaft auf besonderes Interesse stieß. Eher im Gegenteil. Im Fach Umweltlehre musste er seinem Lehrer wissenschaftliche Beweise erbringen, weil er behauptete, dass auch ein Leben ohne Fleisch und Fisch möglich sei. Der Lehrer bezweifelte diese These und nährte damit auch den Boden für weitere Anfeindungen aus der Schülerschaft.

Seine Klassenkameraden nahmen sein Engagement immer wieder zum Anlass für Sticheleien und diskriminierten ihn wegen seiner Haltung.

Mit einem Aufsatz und Vortrag über das Leben eines Kälbchens hat er standhaft auf dieses umweltrelevante Thema aufmerksam gemacht.

Wir hatten ihm nach den vielen Anfeindungen empfohlen, sich zurückzuhalten, um den Sticheleien zu entgehen. Die Mobbingkampagne ist also keine plötzliche Reaktion der Mitschüler auf die NPD-Parteienwerbung des Schulleiters und schon seit einem längeren Zeitraum immer wieder zu beobachten.

Im Zusammenhang mit dem Thema Mobbing an unserem Sohn, kam der Schulleiter bei dem Gespräch auf meine Kritik an seine NPD-Werbemail zurück und meinte, dass die Frage „Sag mal, warum behauptet dein Vater, dass Herr Barthl ein Nazi ist?„, eigentlich eine sachliche Frage sei.

Dass die implizierte Behauptung tatsächlich nie aufgestellt wurde, störte den Schulleiter in diesem Fall in keinster Weise.

Ich frage mich, weshalb meine Kritik zum NPD-Werbeflyer, die ganz privat an Herrn Barthl gerichtet gewesen ist, mit der Drohung, das Rechtsamt einschalten zu wollen, quittiert wurde? Eigentlich hatte auch ich ausschließlich sachliche Fragen gestellt, die mir bis heute nicht beantwortet wurden.

Wenn sich nun Eltern oder Schüler gegen falsche Behauptungen und Unterstellungen zur Wehr setzen wollen, soll dies nicht möglich sein und es wird sogar in Kauf genommen, dass Schüler falsche Behauptungen aufstellen können?

Aber auch die Anfeindungen der Schüler („du bist scheiße, „du Opfer“, „ich schlag dich“, „verpiss dich“ usw.) und die Ausgrenzungen an unseren Sohn waren für den Schulleiter noch kein Indiz für Mobbing, denn diese Ausdrucksweisen seien doch ein Teil des alltäglichen Sprachgebrauchs der Schüler untereinander, teilte er den Anwesenden im Gesprächsverlauf unverblümt mit.

Vielleicht sollte sich der Schulleiter und seine Unterstützer, die gern zu Bagatellisierungen greifen, die Geschichte von Amanda Todd vor Augen führen, die u.a. auch durch die Ignoranz der Erwachsenen keinen anderen Ausweg sah, als sich nach einem qualvollem Leidensweg das Leben zu nehmen.

Der Schulleiter duldet Mobbing und hat scheinbar nichts dagegen, dass andere, in diesem Fall die Schüler, die feindlichen Kritiker aus der Schule eliminieren. Opfer sind also nicht nur die kritischen Eltern, sondern vor allem auch deren Kinder, die eigentlich mit den Konflikten nichts zu tun haben.

Resümee

Es sollte niemanden verwundern, dass unser Vertrauen in die Integrität dieses Schulleiters erschüttert ist, dass wir unseren Sohn nicht mehr in den Verantwortungsbereich dieser Schulleitung überlassen können.

Unser Sohn wurde sukzessive für Mobbing und Ausgrenzungen prädestiniert. Dafür tragen auch jene Lehrer die Verantwortung, die sein soziales Engagement nicht ernst genommen und herabgewürdigt haben.

Hauptverantwortlicher der zahlreichen Konflikte ist der Schulleiter T. Barthl, der sich mit keiner Kritik ernsthaft auseinandersetzen möchte, durch seine Passivität und die Duldung von Ausgrenzung und Verleumdung ein Milieu in dieser Schule geschaffen hat, das bei Eltern und Schülern Angst schürt.

Auftrag der Schule ist es, alle wertvollen Anlagen der Schülerinnen und Schüler zur vollen Entfaltung zu bringen und ihnen ein Höchstmaß an Urteilskraft, gründliches Wissen und Können zu vermitteln.

Ziel muss die Heranbildung von Persönlichkeiten sein, welche fähig sind, (…) das staatliche und gesellschaftliche Leben auf der Grundlage der Demokratie, des Friedens, der Freiheit, der Menschenwürde, der Gleichstellung der Geschlechter und im Einklang mit Natur und Umwelt zu gestalten. (zit. SchulG Berlin – § 1 Auftrag der Schule)

Diese grundlegenden Prämissen stehen an dieser Schule in einem derart eklatantem Widerspruch zu dem tatsächlich erfahrbaren Schulleben, welche eine individuelle Entwicklung unmöglich macht, da sie auf Verängstigung und Einschüchterung beruht.

Christian Mantey

Schlichtungsgespräch am Grünen Campus Malchow

E-Mail vom 15. März 2016
an die Beschwerdestelle der Senatsverwaltung


Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag werden wir uns am Grünen Campus Malchow gemeinsam mit Herrn Dr. Steininger, Herrn Barthl, der GEV-Vorsitzenden Frau Z. und
weiteren Parteien, die sich zum Thema der NPD-Werbeaktion des
Schulleiters verständigen wollen, treffen.

Als mir Herr Barthl den Termin am Donnerstag vorschlug, teilte er mir
auch mit, dass er gern noch weitere Kollegen in der Runde haben möchte.

Ich teilte ihm daraufhin mit, dass ich sehr gerne Herrn P. in
der Runde hätte. Herr Barthl teilte mir mit, dass dies von der Schulbehörde nicht gewünscht sei. Mich hat diese Auskunft etwas
irritiert und deshalb möchte ich mich erkundigen, ob diese Aussage
tatsächlich von Ihnen geäußert wurde? Falls das stimmt, wäre ich auch
für eine Begründung sehr dankbar.

Ich möchte Sie bitten, auch Herrn P. zu dieser Runde einzuladen.

Auch er hat massive Kritik an der NPD-Werbeflyermail geäußert und wurde von Lehrern und Elternvertretern angegriffen. Mein Offener Brief war u.a. eine Folge der einseitigen Äußerungen aus der Lehrerschaft  des
Grünen Campus Malchow.

Mittlerweile kommt für mich ein weiterer Grund hinzu, Herrn P.
in eine solche Klärungsrunde einzuberufen. Seit Freitag der letzten
Woche ist mein Sohn einer massiven Mobbing- und Ausgrenzungskampagne ausgesetzt, die starke Ähnlichkeiten mit den Mobbingattacken gegen den Sohn der Ps. hat.

Hier melde ich auch für Donnerstag einen weiteren Klärungswunsch an,
denn mein Sohn konnte seit Montag nicht mehr in die Schule gehen.

Eine entsprechende Mitteilung ist soeben auch an Herrn Wüstenberg von
der Schulaufsicht gegangen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meinem Wunsch entsprechen und auch Herrn P. zu unserem Schlichtungsgespräch einladen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

C. M.

Anlage

Mail an Herrn Wüstenberg: Mobbing und Ausgrenzung gegen unseren Sohn am Grünen Campus Malchow

Aw: Mobbing und Ausgrenzungskampagne

Antwort auf Mobbing und Ausgrenzungskampange
14. März 2016, um 07:21 Uhr


Sehr geehrte Familie,

den von Ihnen geschilderten Sachverhalt nehme ich sehr ernst.
Ich muss Ihnen jedoch mitteilen, dass ich am Freitag keinerlei Anzeichen für die von Ihnen vermutete „Mobbing- und Ausgrenzungskampagne“ von N.N. Mitschülern beobachten konnte.

Aufgrund der E-Mail von Frau L. vom 11.03.2016 hielt mein Mann in der ersten Stunde der Klasse gegenüber eine entsprechende Ansprache, die von allen Schülerinnen und Schülern mit Zustimmung und Verständnis aufgenommen wurde.

In den darauffolgenden Sportstunden konnte ich mit N.N. sprechen. Er teilte mir mit, dass zwei seiner Mitschüler sich ihm gegenüber geäußert hätten, dass ihn „keiner leiden“ könne. Wir vereinbarten, dass N.N. in den nächsten drei Schulwochen ein Mobbing-Tagebuch führt.

Leider konnte ich noch nicht mit Frau K. sprechen, wie sich die Klasse in den abschließenden beiden Englisch-Stunden verhalten hat.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich erst Rücksprache mit Frau K. halten möchte. Dies ist frühestens am morgigen Dienstag möglich.
Danach bin ich gern zu einem Gespräch bereit und werde mich zwecks Terminabsprache bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen
E. S.