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Mobbing, Ausgrenzung und undemokratische Verhältnisse an der Gemeinschaftsschule „Grüner Campus Malchow“

E-Mail und Brief an Herrn Wüstenberg von der Schulaufsicht Berlin Lichtenberg
Berlin, 30. April 2016 (per Brief) bzw. 02. Mai 2016 (per E-Mail)


Sehr geehrter Herr Wüstenberg,Schulaufsicht Berlin Lichtenberg Mobbing

mit meiner heutigen Nachricht möchte ich mich nochmals an Sie wenden, um Sie über den weiteren Verlauf der Mobbing- und Ausgrenzungskampagne gegen unseren Sohn an der Gemeinschaftsschule “Grüner Campus Malchow” in Kenntnis zu setzen.

In meiner Mail vom 15. März 2016 (s.u.) hatte ich Sie über die akute und bedrohliche Situation informiert und Sie um Ihre Hilfe gebeten. Leider habe ich von Ihnen bisher keine Antwort erhalten und es ist auch nicht ersichtlich, in welcher Form Sie in diesem Fall tätig geworden sind. Das von mir vorgeschlagene Schlichtungsgespräch zur NPD-Werbemail des Schulleiters vom 27. Februar 2016 fand am 17. März 2016 zwar statt, führte aber auf der Ebene der Erwachsenen nicht zu einer Deeskalation, sondern fachte den Konflikt durch die Äußerungen des Schulleiters und des eingesetzten Psychologen erst richtig an (s. Schlichtungsgespräch am Grünen Campus Malchow vom 17.03.2016, s.a. meine E-Mail an Sie vom 15.03.2016).

Herr Barthl nutzte bereits die zuvor tagende Gesamtelternvertretungsversammlung, um sein Verhalten nicht nur zu rechtfertigen, sondern auch zu begründen, weshalb er sich für die Weiterleitung von Werbematerialien der NPD, nicht zu entschuldigen braucht. Die hervorgebrachten Argumente des Schulleiters und seiner Mitarbeiter, habe ich ausführlich dokumentiert und ich möchte Sie bitten, die Unterlagen zur Kenntnis zu nehmen, da Sie zeigen, dass der Schulleiter T. Barthl beim Lehrpersonal als auch bei den Eltern gegen mich Front gemacht hat und es auch nicht unterlassen hat, die Tatsachen zu verfälschen, um seinen Argumenten Glaubwürdigkeit zu schenken (Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016).

Derzeit warten die ElternvertreterInnen seit Wochen auf ein Protokoll der GEV-Versammlung vom 10. März 2016, das von der Vorsitzenden, Frau Zimmer, beharrlich zurückgehalten wird, vermutlich weil es transparent macht, wie die Schulleitung, das Lehrpersonal und die Eltern der Gemeinschaftsschule “Grüner Campus Malchow” gegen Kritiker vorgehen. Einen kleinen Teil dieser Versammlung habe ich in der Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016 bereits veröffentlicht und auch in meinem Schreiben an die GEV-Vorsitzende zur Protokollfälschung auf diverse unsachliche und diskriminierende Wortmeldungen hingewiesen (Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Mein Sohn konnte glücklicherweise durch das Engagement von Herrn Linne von der Beschwerdestelle beim Senat von Berlin unmittelbar vor diesen Auseinandersetzungen und dem auf ihn ausgeübten Druck geschützt werden und er fand vorübergehend eine neue schulische Heimat in der “Gustave-Eiffel-Schule” in Prenzlauer Berg, wo er sich von Anfang an sehr wohl gefühlt hat. Mittlerweile ist unser Sohn allerdings zum “(…) Gymnasium” gewechselt.

Uns ist bisher vollkommen unklar, wie es zu einer derartigen Entwicklung kommen konnte, die unseren Sohn zu einem Opfer von Mobbing und Ausgrenzung gemacht hat. Es war für uns undenkbar, dass ein Schulleiter vor den Augen der Schulaufsicht, der Schulleitung und des Lehrpersonals Gewalt duldet und bagatellisiert und dabei die Eskalation in Kauf nimmt, die dazu geführt hat, dass ein 12-jähriger die Schule aufgrund von Mobbing und Ausgrenzungen verlassen muss! Und dies nur, weil seine Eltern deutliche Kritik am Fehlverhalten des Schulleiters T. Barthl formuliert hatten und diesen zur Stellungnahme aufforderten!

Wir hoffen sehr, dass dieses Verhalten des Schulleiters der Gemeinschaftsschule “Grüner Campus Malchow” zu Konsequenzen führen wird. Es werden immer mehr Stimmen laut, die von Angst, Mobbing und Gewalt in ihren Klassen sprechen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen der letzten Monate traut sich aber kaum jemand, über Konflikte und Probleme an dieser Schule öffentlich zu sprechen.

Diese Zustände dürfen nicht länger geduldet und ignoriert werden!

Wir möchten gern erfahren, welche Maßnahmen Sie konkret in unserem Fall ergriffen hatten, um weitere Attacken abzuwenden und welche Konsequenzen die Schulaufsicht Lichtenberg für das forcierte ausgrenzende Verhalten der Schulleitung gezogen hat. Für eine zeitnahe Benachrichtigung wären wir Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mantey

———

Anlagen als PDF

AW Protestmail Mobbing und Verleumdung
Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016
Protestmail Mobbing und Verleumdung
Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016
Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016
Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung

Anlagen als Link

AW Protestmail Mobbing und Verleumdung
Das Klärungsgespräch vom 17. März 2016
Protestmail Mobbing und Verleumdung
Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016
Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016
Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung

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Offener Brief an die Schule Grüner Campus Malchow

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Sehr geehrte Schulleitung des Grünen Campus Malchow,
verehrte Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

auf einer seiner Caprichos zeigt Franciso de Goya, wie der Schlaf der Vernunft Ungeheuer hervorbringt (El sueño de la razón produce monstruos) und ich habe gerade das Gefühl, dass dieses Bild eine Lage beschreibt, in der sich einige wenige Eltern, Schüler*innen und auch Lehrer*innen des Grünen Campus Malchow befinden.

Dass es sich um eine Minderheit handelt, ist nur eine Vermutung von mir und muss nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen.

Warum habe ich im Augenblick Befürchtungen, dass die Situation an unserer Schule zu einer unglaublichen Eskalation führen könnte?

Wir bemühen uns nicht, miteinander zu reden und es ist auch kein Wille dazu vorhanden.

Ich möchte hier in aller Offenheit meinen Standpunkt zu den aktuellen Geschehnissen darstellen und würde mich freuen, wenn ich dadurch einen Impuls zu einer inhaltlichen Diskussion geben könnte (Kommentare, persönliches Gespräch oder per Mail, hier ist mir alles recht). „Offener Brief an die Schule Grüner Campus Malchow“ weiterlesen

Berufsorientierung (BVBO) am GCM – Selbstauskunft gem. § 34 Abs. 1 BDSG

Am 28. Juni 2016 stellten Eltern des Grünen Campus Malchow eine Anfrage an den Förderverein für arbeitslose Jugendliche e.V. zu erhobenen und verarbeiteten Daten im Rahmen des Berliner Programms zur vertieften Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler. In diesem Artikel veröffentlichen und dokumentieren wir den Verlauf der Anfrage an den Maßnahmeträger. „Berufsorientierung (BVBO) am GCM – Selbstauskunft gem. § 34 Abs. 1 BDSG“ weiterlesen

Ihre Tätigkeit als Vorsitzende der Gesamtelternvertretung im vergangenen Schuljahr

E-Mail an die GEV-Vorsitzende Frau Zimmer
Berlin, 19. Juli 2016
Aktualisiert am 2. November 2016
s.a. Korrespondenz mit der GEV-Vertreterin Frau Zimmer


Sehr geehrte Frau Zimmer,

vielen Dank für Ihre „prompte“ Antwort vom 6. Juni 2016 auf meine Anfrage zur Urheberschaft des Protokolls der GEV-Versammlung vom 10. März 2016, die mich ebenso überrascht wie verwundert hat.

Nach nunmehr drei Monaten veröffentlichen Sie ein Dokument, das für eine Nachvollziehbarkeit der Ereignisse und Aussagen der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 vollkommen unbrauchbar gemacht wurde, da es massive Mängel, eklatante Lücken und die bereits erwähnten Anonymisierungen,Falschbeurkundungen, Wertungen / Kommentierungen sowie Hervorhebungen enthält.

Mit Ihrer E-Mail vom 17. April 2016 (Einladung zur GEV-Sitzung am 19.04.2016) kündigten Sie „ein sehr ausführliches Protokoll“ an, das Sie gänzlich oder teilweise löschen wollten (s. Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung).

Obwohl Sie meine Nachfrage zur Urheberschaft des Protokolls in Ihrer E-Mail vom 6. Juni 2016 nicht direkt beantworten, müssen wir aus Ihrer Antwort schließen, dass Sie die Urheberin dieser Urkunde sind, da sich 1. der ausgewiesene Protokollant Herr Weinholz zur Urheberschaft bis heute nicht geäußert hat und 2. Sie, Frau Zimmer, zugeben, dass Sie Namen und inhaltliche Gestaltungen verändert und korrigiert haben. Ferner geben Sie zu, dass Sie das Dokument gekürzt haben.

Es wird ersichtlich, dass noch weitere Änderungen vorgenommen wurden, da dieses Dokument einen äußerst fragmentarischen Eindruck hinterlässt und die einzelnen Wortbeiträge vollkommen aus ihrem Zusammenhang gerissen wurden und auch den einzelnen Sprecher*innen nicht mehr zugeordnet werden können, da sie anonymisiert wurden.

Sie schreiben, dass Sie die Ausführlichkeit dieses Protokolls für inhaltlich schwierig hielten und lieber die Arbeitsgruppen und deren inhaltliche Arbeit in den Vordergrund weiterer Diskussionen in der GEV stellen wollten. Ich teilte Ihnen bereits in meiner E-Mail vom 24. April 2016 mit, dass Ihnen diese Form der Einflussnahme nicht zusteht.

Dass von Ihnen als vertraulich eingestufte und gekennzeichnete Protokoll der GEV-Versammlung wurde von Ihnen als Entwurf bezeichnet, das angeblich noch bestätigt und beschlossen werden muss. Ihnen ist bekannt, dass ein Protokoll wahrheitsgemäß und neutral die tatsächlichen Äußerungen und Geschehnisse darstellen muss. Die protokollierten Sachverhalte haben dem Gremium zur Verfügung gestellt zu werden.

Welches Verständnis von demokratischer Gremienarbeit liegt Ihrem Verhalten eigentlich zu Grunde?

Mittlerweile haben die Elternvertreter*innen in der GEV-Konferenz vom 10. Juni 2016 das Protokoll einstimmig bestätigt, obwohl den Anwesenden bekannt gewesen ist, dass dieses Protokoll massive Mängel aufgewiesen hat (vgl. E-Mail vom 6. Juni 2015: Auskunft zur Urheberschaft des Protokolls zur GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Sehr geehrte Frau Zimmer,

Ihre Arbeit als GEV-Vorsitzende durchzieht ein roter Faden, der mit einem höchst unfairen und undemokratischen Verhalten einhergeht.

Es begann mit Ihrer Wahl zur Gesamtelternvertreterin am Anfang dieses Schuljahres, bei der Sie sich durch den Schulleiter unrechtmäßig zur Wahl vorschlagen ließen, obwohl Sie zu diesem Zeitpunkt nicht einmal eine gewählte Elternvertreterin gewesen sind.

Gefolgt von Ihren höchst unfairen Amtshandlungen in den ersten Wochen dieses Schuljahres, u.a. durch das Zurückhalten der Ihnen zur Verfügung gestellten Kontaktlisten der Elternvertretung der Klasse 10b. Sie verhinderten damit u.a. wochenlang die Bekämpfung von Vandalismus auf den Schulhöfen des Grünen Campus Malchow. In  den letzten Monaten missbrauchten Sie Ihr Amt, um Protokolle zurückzuhalten und daran Fälschungen vorzunehmen, um die geduldeten und forcierten Mobbing- und Hetzkampagnen des Schulleiters und der Lehrerschaft zu decken.

Wenn ich davon ausgehen könnte, dass Sie eine vollkommen unerfahrene GEV-Vorsitzende wären, dann könnte ich Ihnen sicherlich die eine oder andere Verfehlung, die Sie sich in den letzten Monaten erlaubt haben, entschuldigen.

Wie ich aber jetzt erfahren habe, sind Sie weder in der schulischen noch in der politischen Arbeit unerfahren. Vielmehr verfügen Sie über langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Schulleiter Herrn Barthl und als GEV-Vorsitzende an der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow sowie durch Ihre Tätigkeit als bezirksverordnete Politikerin in der BVV-Berlin-Lichtenberg im Jahre 2006 für die damalige Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS). Auch 2016 kandidierten Sie wieder für die Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Lichtenberg für die Partei Die Linke.

Vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen in politischer Arbeit ist Ihr Verhalten bezüglich der Auseinandersetzungen um die Parteienwerbung des Schulleiters T. Barthl höchst verwunderlich und entspricht wohl kaum dem Credo Ihrer Partei, die sich laut Ihres Programms für die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit, die friedliche Lösung von Konflikten, die Demokratisierung der Gesellschaft, die Stärkung der individuellen Rechte, für Partizipationsmöglichkeiten und für eine unabhängige demokratische Kontrolle der staatlichen Sicherheitsorgane engagiert.

Ihnen hätte bei der Veröffentlichung des Protokolls bereits bei der Benennung der Themenüberschriften auffallen müssen, dass hier massiv verfälscht wird. Die Bezeichnung „Verständigung zur Warnung vom 27.02.2016 wegen geplanter Demonstration / Kundgebung am 29.02.2016“ ist vollkommen irreführend, da es nicht um eine Verständigung, sondern um die Kritik an die durch den Schulleiter per E-Mail versendete NPD-Parteienwerbung ging. Nicht die Warnung vor einer Demonstration war Gegenstand der Diskussion, sondern die Kritik an der Parteienwerbung des Schulleiters für die NPD. Dies war der einzige Kritikpunkt, der zu zahlreichen Protesten unter den 1300 Empfängern dieser Werbesendung geführt hat. Dieser berechtigte Kritikpunkt wird bereits in der Themenüberschrift ignoriert und die eigentliche Diskussion zu diesem Thema vollkommen falsch dargestellt.

Vor dem Hintergrund Ihrer vorgegebenen linken Überzeugungen verwundert diese irreführende Kennzeichnung ganz besonders und es irritiert mich, dass Ihnen die offene Darlegung der Tatsachen scheinbar auch aus politischen Gründen nicht am Herzen zu liegen scheint. Mein Offener Brief vom 6. März 2016 richtete sich genau gegen diese Ignoranz und Einseitigkeit der Solidarisierung mit dem Schulleiter.

Herr Barthl hatte in der GEV-Versammlung am 10. März 2016 von uns die Gelegenheit bekommen, zu seinem Fehlverhalten Stellung zu beziehen und sich zu entschuldigen. Dies tat er aber ausdrücklich nicht. Stattdessen rechtfertigte er und seine Kollegen diese NPD-Werbe-Mail auf die bereits mehrfach beschriebene Weise (s. Stellungnahme zur GEV vom 10. März 2016 und Offener Brief an die Schule Grüner Campus Malchow).

Sie fanden bei der GEV-Versammlung vom 10.03.2016 keine kritischen Worte zur Parteienwerbung des Schulleiters für die NPD. Auch in keinem anderen Zusammenhang haben Sie sich jemals öffentlich kritisch zu dieser NPD-Mail geäußert. Stattdessen haben Sie ein Beweismittel (Protokoll) fast drei Monate zurückgehalten und sich an Anonymisierungen, Falschbeurkundungen und Kürzungen beteiligt. Dass es bei dieser Urkunde um ein Beweismittel zur Aufklärung institutioneller Gewalt gegen einen schutzbefohlenen minderjährigen Schüler der Gemeinschaftsschule ging, der aufgrund einer geduldeten und forcierten Mobbing- und Hetzkampagne durch den Schulleiter, die Schule verlassen musste, teilte ich Ihnen bereits in meiner E-Mail vom 24. April 2016 mit:

Es kann auch nicht in Ihrem Interesse sein, hier Tatsachen zu verheimlichen oder zurückzuhalten, die im Zusammenhang einer Mobbing- und Ausgrenzungskampagne stehen. Ich muss Ihnen nicht ausführen, was die Duldung und Ausübung von Gewalt an Schutzbefohlene für Konsequenzen haben kann.

Von einer Ihrer Parteigenossinnen habe ich mittlerweile erfahren, dass Sie sich angeblich von der NPD-Mail des Schulleiters distanziert hätten. Leider haben Sie Ihre “Kritik” nur parteiintern geäußert, denn auch am 17. März 2016 bei dem Klärungsgespräch zur NPD-Werbemail fanden Sie nicht den Mut, dem Schulleiter öffentlich Ihre Meinung zu sagen.

Diese Doppelzüngigkeit ist bezeichnend für Ihr wiederholt unseriöses Verhalten, das eines gewählten Interessenvertreters nicht würdig ist!

Ich gehe auch davon aus, dass etwas mehr Ehrlichkeit und Solidarität unter den Elternvertreter*innen zu einem Einlenken des Schulleiters geführt hätte und allen Beteiligten dadurch einiger Ärger erspart geblieben wäre. Insbesondere hätten wir unserem Sohn nur zu gern die gezielten Mobbingattacken erspart, die ihn psychisch sehr mitgenommen haben! Dabei hätte eine einfache Klarstellung des Direktors verhindern können, dass sich unser Sohn vor aufgewiegelten Mitschülern dafür rechtfertigen sollte, warum denn sein Vater “den Herrn Barthl als NAZI bezeichnet hat!”.   

Sie erwarten von mir sicherlich nicht, dass ich Ihnen zu diesem gefälschten, anonymisierten, eklatant-lückenhaften, kommentierten und gekürzten Protokoll Änderungsvorschläge und Ergänzungen zusenden werde.

Da ich die unglaublichen Vorgänge des vergangenen Schuljahres am Grünen Campus Malchow einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen werde, wäre ich Ihnen für eine Stellungnahme sehr dankbar. Sollte ich von Ihnen allerdings bis zum 31. Juli keine Reaktion erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie Ihrerseits auf eine Stellungnahme zu den von mir benannten Problemen verzichten. 

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey


Nachtrag vom 19. Juli 2016, 14.50 Uhr

Nachweis zur politischen Arbeit von Frau Zimmer in der Partei des Demokratischen Sozialismus

Sehr geehrte Frau Zimmer,
sehr geehrte Elternvertreter*innen,

mir wurde von einigen Eltern mitgeteilt, dass in meiner heutigen E-Mail „IHRE TÄTIGKEIT ALS VORSITZENDE DER GESAMTELTERNVERTRETUNG IM VERGANGENEN SCHULJAHR!“ der Nachweis fehlt, dass Frau Zimmer schon bereits seit 2006 politisch tätig sei. Mir wurde von einigen sogar vorgeworfen, ich behaupte, dass Frau Zimmer als bezirksverordnete Politikerin 2006 für die damalige Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) in der Bezirksverordnetenversammlung in Lichtenberg ein politisches Amt bekleidete.

Diesen Nachweis möchte ich Ihnen aber keinesfalls vorenthalten und verweise auf die politische Vita von Frau Zimmer auf der Internetseite der Partei Die Linke im Bezirk Lichtenberg:

 
AKTUALISIERUNG VOM 2. November 2016 – Die LINKE und/oder Frau Zimmer löschten die Seite und den Nachweis der politischen Vita von der Website. Nachfolgend finden Sie die Seite noch im WEbCache-Verzeichnis unter:

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey

Auskunft zur Urheberschaft des Protokolls zur GEV-Versammlung vom 10. März 2016

E-Mail an die GEV-Vorsitzende Frau Zimmer und Ihre Vertreter*innen Frau Jacobs, Frau Beuster-Brenn und Herrn Christoph
Berlin, 06. Mai 2016
s.a. Korrespondenz mit der GEV-Vertreterin Frau Zimmer


Sehr geehrte Frau Zimmer,
sehr geehrte Frau Jacobs,
sehr geehrte Frau Beuster-Brenn,
sehr geehrter Herr Christoph,

am 27. Mail 2016 erhielten die Elternvertreter*innen der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow und ich nach insgesamt 80 Tagen von Frau Zimmer ein angeblich ungekürztes Protokoll der GEV-Versammlung vom 10. März 2016. Als Protokollant wird Herr M. W. angegeben, der allerdings das Protokoll nicht unterschrieben hat.

Da das Protokoll erhebliche Mängel, Anonymisierungen, Falschbeurkundungen, Wertungen / Kommentierungen und Hervorhebungen aufgewiesen hat, habe ich am 1. Juni 2016 bei Herrn M. Weinholz per E-Mail nachgefragt, ob er sich tatsächlich als der Urheber dieses Dokumentes ausweist (s. Anlage). Leider habe ich von ihm bisher keine Antwort erhalten.

Aufgrund der Falschbeurkundungen besteht für mich ein berechtigtes Interesse zu prüfen, ob ich einen Unterlassungsanspruch wegen übler Nachrede und Verleumdung gelten machen kann.

Ich möchte Sie deshalb bitten, mir den Urheber des Protokolls zu nennen.

Mit bestem Dank und Gruß

Christian Mantey

Anlage

E-Mail an den Protokollanten M. W. vom 01. Juni 2016 als PDF-Dokument angehängt.

Sehr geehrter Herr W.,

im Anhang dieser Nachricht übersende ich Ihnen das sechsseitige Dokument “Protokoll der GEV vom 10.03.2016”, wie es mir von der GEV-Vorsitzenden, Frau Kerstin Zimmer, am 27. Mai 2016 zugesandt worden ist.
Im Kopf des Dokuments werden Sie als Urheber dieser Urkunde ausgewiesen.

Es besteht meinerseits dringender Anlass für die Nachfrage, ob Sie für die enthaltenen

  • Anonymisierungen,
  • Falschbeurkundungen (wahrheitswidriger Tatsachenbehauptungen),
  • Wertungen / Kommentierungen und
  • Hervorhebungen

auch rechtlich verantwortlich zeichnen?

Ich bitte Sie um eine zeitnahe Rückantwort.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mantey

Anlage

PDF-Datei “Protokoll der GEV vom 10.03.2016”

Verbleib der Internetseiten duathlon-malchow.de & gcm-lernhilfen?

E-Mail vom 18. Mai 2016 an die Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow, Elternvertreter*innen und verantwortlichen Lehrer*innen. Aktualisiert am 24. Mai 2016.


Mit dieser E-Mail möchte ich mich an Sie, die Schulleitung und Lehrer*innen des Grünen Campus Malchow wenden, da ich vor einigen Tagen gesehen habe, dass der Hosting-Vertrag für die Domain duathlon-malchow.de bereits am 2. Juli dieses Jahres ablaufen wird.

Ich hatte die Seite im letzten Jahr erstellt, in Zusammenarbeit mit Lehrer*innen des Grünen Campus Malchow inhaltlich gestaltet und es konnten darüber u.a. die Anmeldungen für den Duathlon abgewickelt sowie die Ergebnisse veröffentlicht werden. Die Domain wurde von mir im letzten Jahr finanziert und ich würde es schade finden, wenn der Aufwand gänzlich umsonst gewesen ist.

Da es bereits im Jahr 2014 Schwierigkeiten mit dem Webmaster der ursprünglichen Duathlonseite gab – die Seite konnte aufgrund nicht mehr bereitgestellter Zugangsdaten des Administrators bearbeitet werden – möchte ich der Schule rechtzeitig die Gelegenheit geben, sich zu überlegen, inwieweit die Seite noch genutzt werden soll oder ob die Domain für den Duathlon gelöscht werden kann.

Sollte die Schule kein Interesse an dieser Seite haben, muss ich sie aufgrund der einmonatigen Kündigungsfrist zum 1. Juni kündigen. Derzeit belaufen sich die jährlichen Gebühren für das Hosting auf 23,40 € (s. Hostingtarife bei campusspeicher.de). Ich wäre bereit, die Domain an die Schule oder einen anderen Verantwortlichen zu übertragen.

Eine ähnliche Frage tritt für die Seite gcm-lernhilfen auf, die ich dem Elternvertreter Herrn K. eingerichtet habe, um engagierten Eltern, Ehrenamtlichen und weiteren Helfer*innen mit Schüler*innen zusammenzubringen, die Unterstützung beim Lernen suchen. Auch hier würde ich gerne wissen, ob ein weiterführendes Interesse an dieser Seite besteht.

Sollte ich bis zum 29. Mai 2016 keine Mitteilung zum Verbleib der Domain und Seite von der Schule erhalten, werde ich die Domain duathlon-malchow.de zum 2. Juli 2016 kündigen und die Seite gcm-lernhilfen löschen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mantey „Verbleib der Internetseiten duathlon-malchow.de & gcm-lernhilfen?“ weiterlesen

WAT – Wirtschaft – Arbeit – Technik und das Praktikum

Die Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow als integrierte Sekundarschule unterrichtet in den 7-9 Klassenstufen das Unterrichtsfach WAT (Wirtschaft-Arbeit-Technik) als Pflichtfach (obligatorisch). In der 10. Klassenstufe wird das Lehrfach WAT als Wahlfach (fakultativ) angeboten. Die Fachbereichsleitung wird durch Frau Fritzenwanker ausgefüllt. Die Inhalte des Unterrichtsfaches WAT sollen helfen, Kompetenzen zu erwerben, damit die Schüler*innen auf berufliche und private Anforderungen adäquat reagieren und Herausforderungen angemessen bewältigen können. Dabei soll die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischer Erfahrung im Vordergrund stehen und selbständiges, eigenverantwortliches Handeln gefördert und individuell unterstützt werden. Die Schüler*innen sollen Interessen, Fähigkeiten und Talente erkennen und erproben. Der Unterricht findet sowohl im Klassenraum als auch in schulischen Werkstätten und an außerschulischen Lernorten statt. „WAT – Wirtschaft – Arbeit – Technik und das Praktikum“ weiterlesen

E-Mails an die Elternvertreter des Grünen Campus Malchow (2)

Antwort auf die E-Mail einer Elternvertreterin vom 21. April 2016 als Antwort auf meine Nachricht vom 19. April 2016: Vorbereitung zur PROTOKOLLFÄLSCHUNG der GEV-Versammlung vom 10. März 2016


Die E-Mail der Elternvertreterin Frau H. war eine Antwort auf meine erste Reaktion auf das Vorhaben der Vorsitzenden der Gesamtelternvertreterin Frau Zimmer, ein Protokoll einer GEV-Versammlung vor der Veröffentlichung zu verändern. Ich widersprach mit meiner Nachricht diesem Vorhaben eines offenkundigen Rechtsbruchs und richtete meine Bedenken auch an alle Elternvertreter*innen, um auf diese Rechtswidrigkeit hinzuweisen (s. Vorbereitung zur PROTOKOLLFÄLSCHUNG der GEV-Versammlung vom 10. März 2016).

Von der Elternvertreterin Frau H. erhielt ich wenige Tage später eine äußerst sonderbare Nachricht. Sie wies mich darauf hin, dass auch sie an einem ehrlichen Austausch zwischen Schule und Elternschaft interessiert sei, dass sie aber meine E-Mails als Attacken auf einzelne Personen sieht.

Es wurde mir mitgeteilt, dass sie (Frau H.) meine persönlichen Probleme weder hören noch bewerten möchte und sie es schockierend findet, dass ich immer wieder versuche, die komplette Elternschaft in meinen persönlichen Machtkampf einzubeziehen. Sie wies mich daraufhin, dass ich „meine Probleme“ im individuellen Gespräch klären und auch mal der „Gegenseite“ zuhören solle.

Frau H. äußerte auch, dass sie sich für die Internetseite der Eltern des Grünen Campus schäme. Sie sprach davon, dass die Beiträge nur von mir stammten und ich „alleine“ sei nicht die Eltern des Grünen Campus Malchow.

Ferner habe Frau H. keine Lust auf weitere Mails meinerseits, da sie ihre Zeit nicht mit meinen sehr individuellen Problemen verschwenden wolle.

Meine Antwort vom 15. Mai 2016: „E-Mails an die Elternvertreter des Grünen Campus Malchow (2)“ weiterlesen

E-Mails an die Elternvertreter des Grünen Campus Malchow (1)

Antwort auf die E-Mail einer Elternvertreterin des Grünen Campus Malchow vom 24. April 2016


In den letzten Wochen erhielt ich von einigen Elternvertreter*innen E-Mails und ich wurde darin aufgefordert, keine weiteren Nachrichten an die betreffenden Personen mehr zu senden. In der Regel wurde dies damit begründet, dass ich seit einiger Zeit kein Elternvertreter und mir damit auch die Berechtigung fehle, Elternvertreter*innen des Grünen Campus Malchow anzuschreiben.

Bisher habe ich es nicht geschafft, auf diese Nachrichten zu antworten und werde dies aber in der nächsten Zeit nachholen. Im nachfolgenden veröffentliche ich meine erste Antwort an die Elternvertreterin Frau B., die mich mehrfach bat, weitere E-Mails an sie zu unterlassen.

Die Veröffentlichung meines Standpunktes halte ich vor dem Hintergrund der Geschehnisse (Mobbing, Drohungen, Schulwechsel, Gewalt gegen Schutzbefohlene, Fälschung und Vertuschung von Tatsachen) für geboten und bilden die Grundlage für eine Aufarbeitung des Unrechts, das meinem Sohn und unserer Familie in den vergangenen Monaten widerfahren ist.

Eine Dokumentation wird im Falle von Mobbing immer wieder empfohlen. Die Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, die sämtliche Formen von sexuellem Kindesmissbrauch in Deutschland in Gegenwart und Vergangenheit untersucht, zeigt, dass es für alle Opfer von Gewalt eine Chance der Aufarbeitung vergangenen Unrechts geben kann.

Auch im Falle von Mobbing könnte eine solche Institution hilfreich sein, die die Strukturen aufdeckt, die Mobbing ermöglichen und zeigt, weshalb sich eine Aufarbeitung und Hilfestellung für die Opfer immer wieder so schwierig gestaltet.

Die mitunter dreisten und ungehörigen E-Mails, die ich bisher von einem kleinen Teil der Eltern und Elternvertreter*innen erhielt, ähneln in ihrer Ignoranz und ihrem Unverständnis von Recht und Unrecht u.a. den hier veröffentlichten Kommentaren der Elternvertreter*innen Frau Beuster-Brenn, Herrn Klaus Berger und Frau Stephanie Kadur, die sich hier in eine ganze Reihe von ausgrenzenden Kommentaren einreihen und die mit ihren Äußerungen die Hetzkampagne gegen unseren Sohn und mich begünstigt und angefeuert haben.

Nicht zuletzt gehört aber auch das Bekennerschreiben der über 30 Lehrer*innen dazu, die die NPD-Werbemail des Schulleiters T. Barthls rechtfertigten.

Nachfolgend veröffentliche ich hier meine erste Antwort an die Elternvertreterin Frau B.:

Berlin, 12. Mai 2016

Sehr geehrte Frau B.,

haben Sie den besten Dank für Ihre Mitteilung vom 24. April 2016 und Ihre wiederholte Bitte, von mir keine weiteren E-Mails mehr erhalten zu wollen.

Leider muss ich Sie diesbezüglich enttäuschen.

Sie haben sich in ein öffentliches Ehrenamt wählen lassen und sind nach meiner Information immer noch in Ihrer Funktion als Elternvertreterin tätig. Dieses Amt geht nicht nur mit Privilegien, sondern auch mit Verpflichtungen und Aufgaben einher, die Sie unbedingt im Leitfaden für Elternvertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft nachlesen sollten.

Wenn Sie sich darauf berufen wollen, dass ich nicht mehr Elternvertreter bin, da mein Sohn die Schule aufgrund einer Hetzkampagne  verlassen musste, haben Sie sich getäuscht, denn Sie sind eine wichtige Zeugin und Beobachterin der Ereignisse, die zum Ausscheiden meines Sohnes geführt haben.

Auch durch Ihre Arbeit und Ihr Engagement als Elternvertreterin ist es zu diesem Ausgang gekommen. Sei es, weil Sie durch ausgrenzendes, pöbelndes und mobbendes Verhalten aufgefallen sind oder die Tatsachen ignoriert und geduldet haben oder weil Sie sich für eine Demokratisierung an der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow eingesetzt haben, die leider nicht zu dem notwendigen Schutz meines Sohnes geführt hat. Ich kenne Sie nicht persönlich und kann mir darüber kein Urteil erlauben. Feststeht, dass alle Beteiligten ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass ein 12-jähriger Junge durch eine Hölle gehen musste, die wir unseren ärgsten Feinden nicht wünschen.

Vielleicht ist dies für Sie ein schwacher Trost, aber meine E-Mails sind ganz gewiss erträglicher als eine perfide und niederträchtige Mobbingkampagne gegen einen minderjährigen Schutzbefohlenen. Auch hier sollten Sie sich Ihrer Verantwortung als Elternvertreterin bewusst sein – auch für zukünftige Konflikte und Auseinandersetzungen.

Dass unter Verschluss gehaltene Protokoll der GEV-Versammlungvom 10. März 2016 liegt uns bisher immer noch nicht vor und dabei könnte gerade dieses Dokument zeigen, wie es an der Schule zugegangen ist und vermutlich immer noch geht. Da Sie und auch ich ein Recht auf die Einsichtnahme in dieses Protokoll haben, sind auch Sie dafür verantwortlich, dass die Mitglieder der GEV oder auch nur ihre Vorsitzende, sich weder unfair noch unrechtmäßig verhalten und dieses Protokoll endlich veröffentlichen, damit diesem unfairen Treiben ein Ende gesetzt werden kann.

Ich hoffe, dass Sie Verständnis dafür haben, dass Sie, solange Sie als gewählte Elternvertreterin in Erscheinung treten, von mir Nachrichten erhalten werden. Für Fragen stehe ich Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche und sende freundliche Grüße

C. Mantey

 

Protokolle der Gesamtelternversammlungen – GEV 12/15 & 04/16

E-Mail an die GEV-Vorsitzende vom 4. Mai 2016
s.a. E-Mails: Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung vom 10. März 2016 und Vorbereitung zur Protokollfälschung der GEV-Versammlung


Sehr geehrte Frau Zimmer,

heute erhielten die Elternvertreter*innen von Ihnen eine weitergeleitete Nachricht des Schulleiters T. Barthl zum „Europäischen Protesttag von Menschen mit Behinderung – Lichtenberger Rathauswiesen – Ein barrierefreies Lichtenberg für alle„.

Vielen Dank für diese Information.

Da wir seit meiner E-Mail „Verdacht auf Protokollfälschung der GEV-Versammlung“ vom 24. April 2016 von Ihnen bisher zum Thema Protokolle und Protokollfälschung der GEV vom 10. März 2016 nichts mehr gehört haben, bin ich davon ausgegangen, dass Sie meine Aufforderung vielleicht noch nicht zur Kenntnis nehmen konnten oder bisher verhindert waren, um das Protokoll an die Elternvertreter*innen weiterzuleiten.

Ferner erreichte mich die Information, dass die GEV in der Versammlung vom 19. April 2016 beschlossen hat, das Protokoll in seiner unzensierten Fassung den Elternvertreter*innen zur Verfügung zu stellen. Auch die beantragten Änderungen zum Protokoll der GEV-Versammlung vom 19. Dezember 2015 sollten nach Beschluss eingearbeitet und den Vertreter*innen zur Verfügung gestellt werden.

Nunmehr zeigen Sie durch Ihren Hinweis auf den Protesttag, dass Sie sehr wohl meine Aufforderung gelesen haben müssen. Ich frage mich natürlich, weshalb Sie den Elternvertreter*innen die beiden Protokolle der Gesamtelternversammlung vom März 2016 und vom 19. Dezember 2015 (Wahlprotokoll) immer noch vorenthalten und auch auf meine Nachrichten bisher nicht geantwortet haben?

Sie wissen, dass alle zur Schule gehörenden Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen ein Einsichtsrecht in das Protokoll haben (s. Auszug Leitfaden für ElternvertreterInnen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft – Protokoll –  Information).

Ich möchte Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass Sie durch Ihr höchst undemokratisches Verhalten all jene Elternvertreter*innen stärken, die sich in den letzten Monaten immer wieder gegen jegliche Kritik immun gezeigt haben und auch nicht davor zurückscheuten, durch Pöbeleien und Ignoranz, kritische Stimmen gar nicht erst zur Diskussion kommen zu lassen. Dass der Schulleiter Mobbing- und Ausgrenzung duldete und sogar forcierte, wurde von diesen Elternvertreter*innen hingenommen.

Das Protokoll von der GEV vom 10. März 2016 würde diese unfaire und unseriöse Verhaltensweisen des Schulleiters, der anwesenden Lehrer- und Elternschaft transparent machen und wäre ein Meilenstein für die Verbesserung eines demokratischen Umgangs an der Gemeinschaftsschule des Grünen Campus Malchow. Denn niemand in dieser Versammlung hätte sich dieses Verhalten erlaubt, wenn er/sie gewusst hätte, dass es protokolliert wird und wird es sich auch nicht mehr erlauben, wenn klar ist, dass man dagegen vorgeht und vorgehen kann.

Ich möchte Sie an dieser Stelle auch gern daran erinnern, dass bereits im Dezember des letzten Jahres massiv gegen Kritiker durch etliche Elternvertreter*innen vorgegangen wurde. Beispielhaft dafür ist die E-Mail, die wir am 17. Dezember 2015 unter dem Titel „Für alle die etwas bewirken wollen!!!“ von einer Elternvertreterin erhalten haben.

In dem damaligen Konflikt ging es um die Anfechtung Ihrer Wahl als GEV-Vorsitzende, da dem Schulleiter bei der Wahl erhebliche Verfahrensfehler unterlaufen sind. In den damals laufenden Auseinandersetzungen erhielten wir eine Aufforderung zur Unterzeichnung einer Online-Petition gegen die „Beschlagnahmung sowie weitere Ankündigungen zu Beschlagnahmungen von Sporthallen in unserem Bezirk„.

In dieser E-Mail wurde der bestehende Konflikt zu der befürchteten Sporthallennutzung für Flüchtlinge ins Verhältnis gesetzt und als nicht wichtig degradiert.

Nur ein einziger Elternvertreter kritisierte diese E-Mail öffentlich. Ich wollte damals nicht noch einen weiteren Graben eröffnen und schrieb die betreffende Person direkt an. Am 18. Dezember 2016 antwortete ich folgendermaßen:

„Sehr geehrte Frau/Herr K.,

ich habe mit großer Bestürzung  Ihre Mail gelesen.

Wir können gerne über das Für und Wieder der Flüchtlingsproblematik/-politik sprechen und auch im Speziellen über die Schließung von Turnhallen.

Wir haben bereits einen Vorgeschmack einiger Ansichten einiger GEV-Mitglieder im letzten Schuljahr dazu erhalten. Das Thema Flüchtlinge war bereits in der GEV angesprochen worden und mein ganz persönlicher Eindruck war, dass es nicht besonders schwer zu sein scheint, einige Mitglieder gegen Minderheiten in Wallung zu bringen.

Was Sie aber mit Ihrer Mail verursachen, ist eine richtig fiese Nummer. Wer gibt Ihnen überhaupt das Recht zu beurteilen, welche Diskussionen wichtig und welche unwichtig sind und ob diese etwas bewirken werden?

Wer weiter über den „GCM als rechtsfreien Raum“ und über die „§XY“ ungelöst diskutieren wollen brauchen nicht weiter lesen, denn hier sind Taten gefragt.

In den gesamten Diskussionen, die wir in der GEV angefangen haben (ob per Mail oder in der Versammlung), kommt es aus meiner Sicht immer wieder zu ganz schnellen Reaktionen, Minderheiten in eine Ecke zu stellen und anzuprangern. Gegen diese Form der Ausgrenzung und Isolierung habe ich ganz persönlich etwas und teile Ihnen deshalb ganz direkt mit, dass ich mit Ihrer Art ganz und gar nicht einverstanden bin.

Ich werde diese Nachricht nicht benutzen, um Sie öffentlich an irgendeinen Pranger zu stellen und auch nicht den Mailverteiler dafür missbrauchen, aber so geht es einfach NICHT.

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey“

Bereits im November 2015 wiesen wir (Elternvertretung der Klasse 8c) in unserem Offenen Brief an die GEV-Mitglieder auf Ausgrenzungen gegen Minderheiten hin und baten darum, diese offen und fair zu diskutieren:

Eine berechtigte Kritik nicht wahrnehmen zu wollen, ist in unseren Augen eine unerträgliche Scheinheiligkeit, die nur fälschlicherweise zu der Annahme führt, es sei alles in Ordnung.

Vielmehr betreiben und befördern wir damit die Ausgrenzung von Minderheiten und das Ergebnis wird noch mehr Misstrauen sein.“ (zit.: Offener Brief an die Mitgieder der GEV des Grünen Campus Malchow)

Sehr geehrte Frau Zimmer, ich fordere Sie zum wiederholten Male auf, die Protokolle der GEV vom 19. Dezember 2015 und 10. März 2016 zu veröffentlichen und damit endlich die Möglichkeit eines Umdenkens und demokratisch-fairen Handelns an der Gemeinschftsschule Grüner Campus Malchow zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

C. Mantey